Archiv für März 2008

Trainingspläne für Heimtrainer

Dass es zu Ostern in den Bergen noch mal schneit, ist ja vielleicht nicht ganz so außergewöhnlich. Aber dass zu Ostern das Traditionsradrennen „Rund um Köln“ witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist durchaus außergewöhnlich. Und die Spitzen- und Hobbysportler, deren Oster-Rennen oder Oster-Läufe nicht ausgefallen sind, mögen ziemlich gefroren haben.
Wie gut ist es da doch, wenn man sein Training wetterunabhängig auf dem eigenen Heimtrainer absolvieren kann und mit Schweißperlen auf der Stirn dem Schneegestöber vor dem Fenster zusehen kann.
Und das ist nicht der einzige Vorteil des Trainings auf dem Heimtrainer, sei es ein Crosstrainer, ein Indoor-Bike, ein Rudergerät oder Laufband. Alle diese Geräte erlauben nämlich eine angenehme Vielfalt beim Training, die man draußen nicht so leicht findet. Vor allem findet man draußen nicht die Möglichkeit, das Training gleichmäßig und überwacht durchzuführen.

Stellschrauben beim Heimtrainer-Training
Wie lässt sich das Training auf dem Heimtrainer beschreiben bzw. beeinflussen?

Trainingsdauer: Das ist die Zeit, die man insgesamt für das Training aufwendet, gemessen vom ersten bis zum letzten Schritt oder von der ersten bis zur letzten Bewegung auf dem Gerät. Hier gibt es noch keinen Unterschied zwischen dem Indoor- und dem Outdoor-Training. 30 Minuten sind die absolute Untergrenze, 1 Stunde ist eine ideale Trainingsdauer, vorausgesetzt, man strebt keine olympischen Lorbeeren an.

Trainingsmethode: Wer sich für ein Training nach der Dauermethode entscheidet, wird über die oben genannte Trainingsdauer dauerhaft ein moderates Tempo beibehalten. Draußen lässt sich dies am besten mit der Pulsuhr überprüfen. Drinnen kommt der Bordcomputer des Heimtrainers unterstützend dazu.
Richtig spannend wird es auf dem Heimtrainer, wenn man sich für ein Intervalltraining entscheidet, weil da die Vorteile des Geräts klar zum Tragen kommen. Die Intensität lässt sich nämlich über die verschiedenen Widerstands-Stufen eindeutig regulieren und überwachen. So kann man jeweils über eine feste Zahl an Minuten in einer Stufe trainieren und dann für eine begrenzte Zeit auf eine härtere Stufe schalten. Danach folgt eine Regenerationsphase, an die sich erneut eine solche Steigerung anschließen kann.
Wer gerade erst am Anfang seines Trainings steht, kommt mit einer Belastungsphase von einer Minute aus, der eine aktive Erholung von 5 Minuten folgt. Dieser Wechsel wird 2-3 mal durchgeführt. Sobald man mit dieser Belastung gut klar kommt, kann auf 2 Minuten gesteigert werden. Ist auch dies kein Problem mehr, kann weiter variiert werden: Man kann wahlweise

  • die Dauer der Spitzenbelastung steigern
  • die Dauer der Regenerationsphase verkürzen
  • die Anzahl der Wiederholungen erhöhen
  • die Intensität der Spitzenbelastung steigern

Da das Training nie langweilig oder eintönig werden darf, bietet sich zur Abwechslung auch ein Pyramidentraining an. Hier beginnt man auf einer niedrigen Belastungsstufe, und steigert nach einer Minute auf die nächste Stufe. Ist man auf der persönlich höchstmöglichen Stufe angelangt, geht man wieder stufenförmig zur niedrigsten Stufe zurück. Nach einer aktiven Erholungsphase von etwa 5 Minuten kann eine neue Pyramide folgen. Auch hier kann man wie folgt variieren:

  • die Anzahl der Stufen der Pyramide
  • die Dauer jeder einzelnen Stufe
  • die Anzahl der Pyramiden, die pro Trainingseinheit absolviert wird
  • die Länge der Pause zwischen den Pyramiden

Sicher sollten diese Belastungsspitzen im Hobby- und Gesundheitssport nie bis zur völligen Erschöpfung gehen. Hier geht es einfach darum, das Training abwechslungsreich zu gestalten und im Laufe der Zeit einen gewissen Leistungsfortschritt zu erkennen, der als Motivation für die Fortsetzung des Trainings genutzt werden kann.

Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis: Jede Trainingseinheit beginnt immer mit einer Aufwärmphase von mindestens 5 Minuten und einer ebenso langen Phase zum Abkühlen des menschlichen Motors.

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Richtig trainieren auf dem Crosstrainer

Wer aufgrund des Beitrags der letzten Woche vom Stepper auf den Crosstrainer wechseln oder gleich mit dem Crosstrainer einsteigen möchte, der sollte natürlich darauf achten, dass er den Bewegungsablauf korrekt ausführt. Denn andernfalls wird das Training nicht den gewünschten Effekt haben. Im schlimmsten Fall führt es sogar zu Verletzungen und gesundheitlichen Schäden – und das sollte ja nun wirklich nicht sein.

Position auf dem Crosstrainer
Ein sicherer Stand auf dem Gerät ist das A und O für ein sicheres Training. Die Füße werden – in festen, gut sitzenden Sportschuhen – mittig auf die Trittflächen gestellt, sowohl hinsichtlich der Breite als auch hinsichtlich der Länge. Aus Sicherheitsgründen versteht sich hoffentlich von selbst, dass die Trittflächen und die Schuhsohlen immer trocken und sauber sein sollen, damit man nicht abrutschen kann.
Der zweite Kontakt mit dem Crosstrainer wird mit den Händen hergestellt. Wichtig ist, dass die Griffe mit der ganzen Hand umfasst werden. Die Griffstangen werden knapp unterhalb der Schulterhöhe gefasst, so dass der Arm in der vordersten Position im Ellbogen noch immer leicht gebeugt bleibt. Die Handgelenke stellen die Verlängerung des Arms dar und sind weder nach oben noch nach unten abgeknickt. Die Schultern sind locker, keinesfalls zu den Ohren hochgezogen, sondern eher bewusst nach hinten und unten gezogen.
Der Oberkörper ist aufgerichtet und in seiner physiologischen doppelten S-Form, also ohne Buckel im Schulterbereich oder Hohlkreuz im Lendenbereich.

Bewegungsablauf
Die Aufwärmphase eignet sich jedes Mal wieder sehr gut dazu, den Bewegungsablauf zu überprüfen und aufkommende Fehler gleich zu korrigieren. Fangen wir wieder unten an: Stehen die Füße mit der gesamten Fußsohle auf der Trittplatte? Werden die Fersen abgehoben, verliert man an Standfestigkeit. Außerdem würden sich die Waden sehr bald melden, da sie nun den größten Teil der Last tragen müssen.
Wie bei allen sportlichen Aktivitäten und beispielsweise auch bei Gymnastikübungen im Stand sollen die Knie auf dem Crosstrainer nie vollständig gestreckt werden, um eine übermäßige Belastung der Kniegelenke zu vermeiden.
Betrachtet man den Sportler auf dem Crosstrainer von hinten, so darf sich der Körper stets nur auf- und abwärts bewegen. Ausweichbewegungen zu den Seiten stören den Bewegungsablauf und sind oft die Ursache dafür, dass das Training mit Schmerzen abgebrochen wird. Als „Ausweichkandidaten“ sollte man die Knie und den Po im Auge behalten. Auch die Schultern werden im „Eifer des Gefechts“ gerne zu den Ohren hochgezogen.
Ganz ähnlich verhält es sich beim Blick von der Seite. Auch aus dieser Perspektive sollte die Körperachse gerade bleiben. Das Gesäß darf nicht herausgestreckt werden, da dies unweigerlich zum Hohlkreuz führt. Im Schulterbereich ist ebenfalls Lockerheit angesagt, d.h. die Schultern dürfen nicht mit der Vorwärtsbewegung des Arms nach vorne fallen.
Wer auf dem Crosstrainer liest, sollte die Lektüre so platzieren, dass sie in allen Positionen des Bewegungsablaufs gut erkennbar ist ohne dass der Kopf zur Seite gedreht oder krampfhaft nach vorne geneigt wird. Auch sollte man zwischendurch immer mal wieder den Blick auf den Bordcomputer werfen, damit die Herz- und die Schrittfrequenz im optimalen Bereich bleiben. Und der regelmäßige Griff zur Trinkflasche sollte der spannenden Lektüre ebenfalls nicht zum Opfer fallen.

Der Bewegungsablauf ist insgesamt locker, flüssig und dynamisch und kombiniert Elemente vom Radfahren, Langlaufen und Nordic Walking. So werden neben der Beinmuskulatur auch die Arme und die Rumpfmuskulatur trainiert.

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Passende Laufschuhe für das Laufband und anderswo

Laufen ist gut für das Herz-Kreislauf-System, lässt den arteriellen Mitteldruck nur unwesentlich ansteigen, trainiert viele Muskeln, ohne jedoch einen hohen Kraftfaktor zu haben. Und es gibt mit dem Nordic Walking eine schonende Alternative dazu.

Laufen? Barfuss laufen? Passt das im sportlichen Sinne zusammen? Leider nicht, meinen die Experten. Wer also sportlich läuft bzw. joggt, braucht auf jeden Fall gute Schuhe. Aber vielleicht kann man ja das Dehnen nach dem Lauf mit einem kleinen Spaziergang auf einem Rasenstück ohne Schuhe verbinden.

Laufschuhe

Aber gerade beim Laufen auf hartem Untergrund sind Schuhe mit guter Dämpfung notwendig, da sonst die roten Blutkörperchen in der Fußsohle zerstört werden können. Auf der anderen Seite sollte die Dämpfung, die der Laufschuh bietet, nicht zu weich sein. Der Läufer selber sollte nämlich auch darauf achten, selber weich zu laufen anstatt sich passiv fallen und durch den Schuh dämpfen zu lassen. Für welches Dämpfungssystem man sich entscheidet, ist Geschmacksache. Bei richtiger Anwendung sind alle Dämpfungssysteme gleichwertig, d.h. die Entwicklungsabteilungen der Schuh-Hersteller leisten die vergleichbare Arbeit. Der Unterschied machen die Marketing-Abteilungen mit der Darstellung der Dämpfungssysteme.

Welcher Untergrund ist nun hart oder weich? Welcher ist günstiger oder weniger günstig für die Knochen und Gelenke?
Das kommt drauf an. Und mancher Läufer ist ja auch in der bedauerlichen Lage, gar keine Wahl beim Boden zu haben.
Das Beste ist auf jeden Fall Abwechslung, sowohl bei den Böden als auch bei den Schuhen. Pro Tag in der Woche, an dem man läuft, sollte man ein Paar Schuhe besitzen und immer abwechseln. Dadurch wird die Fußmuskulatur zur Flexibilität gezwungen und einseitigen Belastungen vorgebeugt. Außerdem kann man dann auch die Schuhauswahl dem erwarteten Boden anpassen. Asphalt ist hart und erfordert eine gute Dämpfung. Andererseits ist Asphalt aber auch gleichmäßig, so dass ein Umknicken selten sein sollte. Wer am Strand in den Dünen läuft, hat zwar einen weichen Untergrund, aber auch eine ständig wechselnde Oberfläche, so dass der Fuß hier gut stabilisiert werden muss. Ein Laufband mag vielleicht hart erscheinen, ist es aber in Wahrheit nicht, da es über eine Dämpfung verfügt. Für Läufe im Gelände wird man eher zu einem Schuh mit griffiger Sohle oder schmutzunempfindlichem Oberstoff greifen.

Abgesehen von der Dämpfung muss der Schuh auf jeden Fall gut passen und sitzen. Da der Fuß bei der Bewegung mehr Platz als im Stand benötigt, müssen Laufschuhe um 1 bis 1,5 cm (vereinfacht: eine Daumenbreite) größer als der normale Schuhe sein. Auch für Laufschuhe gilt der Rat, diese abends zu kaufen, da der Fuß über den Tag voluminöser wird. Nicht dass ein am Morgen gekaufter Schuh dann beim Lauf am Abend zu klein ist…
Auch die Weite und die Leistenform haben Einfluss darauf, ob es sich in einem Schuh angenehm laufen lässt oder nicht. Asics, Adidas und Nike beispielsweise sind für ihre schmalen Leisten bekannt.
Bei der Anprobe sollte man schließlich auch darauf achten, dass die Fersenkappe die Ferse fest umfasst. Die Rundung unterhalb des Knöchels darf nicht zu weit oben abschließen, denn sonst stößt der Knöchel bei jedem Schritt an den Rand des Schuhs, was sehr schnell sehr unangenehm wird.

Laufschuhe und Laufsocken
Der schlaue Läufer nimmt seine Laufsocken mit zum Laufschuhkauf, damit er schon bei der Anprobe die echte Konstellation auf dem Laufband oder im Gelände herbeiführen kann.

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Fitnesstraining mit dem Stepper

Stepper sind klein, handlich und preiswert. Die einfache Form des Steppers lässt sich einfach nach Hause tragen, in jeder Wohnung nutzen und in trainingsfreien Zeiten mühelos in einer Ecke oder auch unter dem Bett verstauen. Ein paar deutliche Vorteile eigentlich, aber trotzdem sind Stepper schon wieder auf dem Rückzug. Warum das so ist und für wen ein Stepper dennoch ein empfehlenswertes Trainingsgerät ist, soll hier erklärt werden.

Stepper gibt es in mehreren Varianten. Die Urform des Steppers besteht aus zwei Trittflächen und bestenfalls einem kleinen Trainingscomputer. Damit kann man das bergauf gehen oder Treppensteigen auf der Stelle simulieren. Über Hydraulikzylinder wird die Bewegung gebremst. Teilweise können auch unterschiedliche Belastungsstufen eingestellt werden.

Der Nachteil dieser Geräte liegt zunächst darin, dass ausschließlich die Bein- und Gesäßmuskulatur trainiert wird, während die Arm- und Rumpfmuskulatur unbeteiligt ist. Eine einfache Verarbeitung führt bei diesen Geräten auch oft dazu, dass sie nicht besonders rund laufen und mit jedem Schritt hohe Stoßbelastungen auf die Kniegelenke und die Wirbelsäule entstehen.

Wer also dennoch auf einem solchen Stepper trainieren möchte, sollte auf eine korrekte Bewegungsausführung achten, d.h. die Knie nie komplett durchstrecken und den Rücken immer in seiner physiologischen Form halten. Auch sollte nicht das gesamte Ausdauertraining auf dem Stepper durchgeführt werden, sondern beispielsweise nur die Einheiten, die witterungsbedingt nicht draußen stattfinden können.

Aber die Tatsache, dass die einfachen Stepper wenig empfehlenswert sind, ist ja nicht das Ende aller Trainingsmöglichkeiten. Vielmehr wurde der Stepper ja weiterentwickelt und um Handläufe ergänzt. Dadurch ist zwar der Vorteil der leichten Verstaubarkeit weggefallen, aber gleichzeitig ist der Trainingscomputer vom Fußboden nach oben gekommen und natürlich deutlich besser ablesbar geworden. Diese größeren Geräte sind zwar teurer, dafür aber auch besser verarbeitet, stabiler und damit sicherer. Die Belastungsintensität kann in mehreren Stufen eingestellt werden, und der Trainingscomputer zeigt neben der Schrittzahl auch Pulswerte an.

Aber auch bei den hochwertigeren Geräten ist der richtige Bewegungsablauf wichtig, damit das Training den gewünschten Effekt hat und nicht mit Verletzungen abgebrochen werden muss.

Die Handläufe sollten dazu benutzt werden, eine korrekte Oberkörperhaltung zu erreichen. Der Rücken soll gerade sein, weder im Schulterbereich zu einem Buckel gewölbt, noch im Lendenbereich zu einem Hohlkreuz verformt sein, sondern genau die doppelte S-Form annehmen, die die Wirbelsäule natürlicherweise hat. Auch die Schultern und Arme sollen locker bleiben und auf keinen Fall verkrampft sein. Die Hände legt man am besten nur locker auf die Handläufe, eben nur, um den Oberkörper zu stabilisieren, und nicht, um die Beine um einen Teil des Körpergewichts zu entlasten.

Die Knie werden nie komplett durchgestreckt, sondern bleiben auch dann ganz leicht gebeugt, wenn sich der Fuß in der untersten Position befindet. In der Bewegung bleiben die Knie immer oberhalb der Füße, werden also weder nach innen noch nach außen gedreht.

Die Füße müssen immer ganz auf den Trittbrettern stehen, so weit vorne wie möglich und von der Fußspitze bis zur Ferse.

Der Bewegungsablauf sollte so rund wie möglich sein. Das bedeutet natürlich auch, dass man langsam beginnt und steigert und das Training auch langsam wieder ausklingen lässt die Bewegung und keinesfalls abrupt abbricht, um die Gelenke nicht als Bremspuffer zu missbrauchen.

Die weitere Entwicklung hat aus dem Stepper den Cross- und Ellipsentrainer gemacht. Damit trainiert man zusätzlich auch den Oberkörper und führt einen natürlicheren Bewegungsablauf durch.

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Bewegung: nützt und schützt in allen Lebenslagen

Während unser Vorfahren noch körperlich fit sein mussten, um auf der Jagd oder auch im Krieg zu überleben, ist körperliche Fitness heute keine Voraussetzung zum Überleben mehr. Die Bewegung wird auf die 10 Finger beschränkt, die die Computer-Tastatur bedienen, der Bewegungsradius des „Homo Büroicus“ beschränkt sich auf die Wege zum Drucker, Kopierer, zur Kaffeemaschine und auf die Toilette – um es mal ganz krass darzustellen. Dass der dermaßen unterforderte Körper schwach wird, ist klar. Es entstehen Schäden, die den Bewegungsmangel dann nur noch weiter fördern.
Untersuchungen haben ergeben, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Angestellten, die keinen Sport treiben, häufiger als bei Sportlern auftreten. Die bekannten Herzinfarktrisikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen und Bewegungsmangel steigern die Gefahr in Summe dann noch weiter.

Dieses Dilemma beginnt heute oft schon im Kindesalter, weil die natürliche Umgebung für Kinderspiele fehlt. Wo rund um viele Häuser nur Asphalt, Parkplätze und Rasenstücke mit einem „Betreten verboten“-Schild zu finden sind, finden die Kinder weder Anreiz noch Möglichkeit, zu laufen, zu springen oder zu klettern. Und wo der Bewegungsdrang unterdrückt wird und verkümmert, fehlt auch die Grundlage für den Sport. Und ist das Kind – um es wieder krass auszudrücken – erstmal dick, wird auch der Schulsport zur Qual, derer man sich keine Minute länger aussetzen möchte, wie unbedingt nötig. Dabei müssten wir – Alt und Jung – unseren Bewegungsapparat pflegen, um den einseitigen Belastungen des täglichen Lebens entgegenzuwirken.

Fernab von leistungssportlichen Gedanken muss ein allgemeines Training durchgeführt werden, das unterschiedliche Belastungen und Bewegungsvarianten beinhaltet. Neben dem Ausdauertraining mit seinen positiven Effekten auf den Kreislauf und das Wohlbefinden muss auch Gymnastik stehen. Denn sie macht die Muskeln elastischer, steigert ihre Dehnfähigkeit und die Belastbarkeit. Auch Sehnen, Bänder und Knochen werden durch sportliches Training belastbarer.
Manchmal reichen aber auch schon einfache Maßnahmen: Einfach mal die Schuhe ausziehen und barfuss auf Gras oder Sand laufen, um die Fußmuskulatur beweglich und kräftig zu halten, anstatt die Füße den ganzen Tag in Schuhe einzuzwängen.

Neben den Füßen, die uns tagtäglich durch das Leben tragen, spielt auch die Wirbelsäule eine wichtige Rolle für den aufrechten Menschen. Allerdings: „Eine Wirbelsäule ist so gut oder schlecht wie die sie haltende Muskulatur.“ Das war einer der Sätze, den ich aus einer Übungsleiterfortbildung „Präventive Rückenschule“ vor mehr als 15 Jahren mitgenommen habe. Und dieser Satz gilt heute noch immer, hat wahrscheinlich sogar noch an Bedeutung gewonnen, da die Minusbelastungen des täglichen Lebens im Computerzeitalter noch seltener ausgeglichen werden. Neben dem rückenfreundlichem Verhalten im Alltag ist auch eine gezielte Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur ratsam. Denn die Muskulatur von Bauch, Schulter und Rücken bildet das muskuläre Stützkorsett für die Wirbelsäule. Ist es zu schwach, so entstehen Fehlbelastungen, Verschleiß- und Ermüdungserscheinungen. Sitzen stellt eine hohe Belastung für die Wirbelsäule dar und leider kein Training. Da die Rumpfmuskulatur statische Haltearbeit leisten muss, ist isometrisches Muskeltraining am besten geeignet.

Beim Rücken ist aber auch zu beachten, dass Schmerzen im lumbosakralen Bereich häufig auch auf psychische Störungen hindeuten, so dass der Mensch als Ganzes betrachtet werden muss und dem Beschwerdebild mehr Gewicht als dem Röntgenbild beigemessen werden muss.
Und um noch mal den Bogen zu den Füßen zu schlagen: Wichtig ist auch die Körperstatik, die von den Füßen über die Beine bis zum Oberkörper in Ordnung sein muss. Es ist möglich, dass Beschwerden der Wirbelsäule von abgekippten Füßen herrühren, die die gesamte Körperstatik verschieben. Auch eine Beinlängendifferenz führt zu einem Beckenschiefstand und erlaubt keine gerade Wirbelsäule. O-Beine führen dazu, dass die Kniegelenke innen und außen unterschiedlich belastet werden.

Und schließlich sind Bewegung und Belastung die wichtigste Prophylaxe gegen Osteoporose. Nur durch sportliche Belastung können die Knochen wieder an Festigkeit zunehmen, was mit Medikamenten kaum möglich ist. Wichtig ist allerdings, dass die sportliche Betätigung Spaß macht, regelmäßig wiederholt und einen festen Platz im Tagesablauf einnimmt. Dass Osteoporose heute präsenter ist, liegt allerdings auch daran, dass

  • die Menschen älter werden
  • die Diagnostik verbessert wurde
  • wir uns immer mehr von der natürlichen Normbelastung entfernen
  • teilweise zu viel Kortison aufnehmen oder einen zu geringen Östrogenspiegel haben

Eine isolierte Calciumgabe ohne Bewegung ist kein probates Hilfsmittel gegen Osteoporose, da dieses Calcium nur unter Belastung in den Knochen eingebaut werden kann.

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Wer braucht ein Fitnessgerät für das Heimtraining?

Einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling haben wir ja schon gehabt. Und indem die winterlichen Hüllen fallen, rücken möglicherweise die Körperformen wieder mehr in den Vordergrund. Vielleicht hat auch die durch die milden Temperaturen begünstigte Bewegung an der frischen Luft gezeigt, dass es mit der Kondition nicht zum Besten steht.
Nachdem sich der Frühling nun erstmal wieder verabschiedet hat, bleibt noch etwas Zeit, gegen die betrüblichen Feststellungen anzukämpfen. Und dafür bieten sich Fitnessgeräte für das Heimtraining sehr gut an.

Unabhängigkeit
Wer drinnen trainieren kann, ist von den Launen des Wetters unabhängig. Die Diskussion, ob es schlechtes Wetter oder doch nur ungeeignete Kleidung gibt, entfällt und die dafür nicht aufgewendete Zeit kann man gleich für das Training verwenden. Da ja bekanntermaßen gegen Abend auch mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen ist ;-) hat der Besitzer eines Fitnessgeräts den Vorteil, immer im Hellen trainieren zu können und sich nicht das Risiko, auf schlecht beleuchteten Wegen zu stolpern oder anderen Gefahren zu begegnen.
Wer sein Trainingsgerät zu Hause hat, spart sich die Zeit für die Anfahrt zum Trainingsort, sei es ein Fitness-Studio, die Turnhalle, ein Sportplatz oder der Waldrand. Auch hier kann die dafür gesparte Zeit gleich für das Training verwendet werden.
Wem sein Trainingsgerät gehört, muss es nicht mit anderen teilen, nicht warten, bis es frei ist oder sich fragenden Blicken aussetzen, wann er es denn endlich wieder verlässt. Er kann sofort mit dem Training beginnen, wenn er zu Hause angekommen ist. Außerdem muss er es nicht jedes Mal neu auf seine Körpermaße einstellen, ein Handtuch unterlegen, es nach (oder vielleicht auch vor) Gebrauch zu putzen. Und wer vielleicht gerade erst mit dem Training begonnen hat, noch ein wenig fremd in der Rolle des Sportlers ist, kann sich ausschließlich auf sein Training konzentrieren und muss sich nicht vor schrägen Blicken oder anderen unerwünschten Nebeneffekten fürchten.

Motivation
Wenn man in der Wohnung immer wieder am Fitnessgerät vorbei kommt, ist der Anreiz, dieses auch zu benutzen, sicher höher, als wenn man das Gerät nicht sieht. Zusätzlich kann der Gedanke an die getätigte Investition vielleicht das schlechte Gewissen noch etwas anregen und die Trägheit abbauen.

Kombination
Das Training lässt sich auf den meisten Fitnessgeräten mit anderen Aktivitäten kombinieren. Auf dem Fahrrad-Ergometer oder Stepper lässt sich beispielsweise ausgezeichnet lesen, so dass die Trainingszeit doppelt genutzt wird. Wenn man also vielleicht nicht soooo viel Lust zum Training hat, aber gerne ein spannendes Buch liest, nimmt man es einfach mit zum Training und schlägt beide Fliegen mit einer Klappe. Und eine iPoid mit interessanten oder lehrreichen Podcasts kann man wirklich auf jedes Fitnessgerät mitnehmen. Vielleicht staunen die Freunde nach einigen Monaten nicht schlecht über die verbesserte Figur, Fitness und Wissensbasis.
Und es soll ja auch Zeitgenossen geben, die so wichtig sind, dass sie ständig erreichbar sein müssen. Anstatt immer nur mit Handy zu trainieren oder ganz aufs Training zu verzichten, ist man auf dem Fitnessgerät sogar über das Festnetz erreichbar und im Notfall sofort auf dem Sprung. Auch mit kleinen Kindern lässt sich ein Training auf dem Heimtrainer ganz gut kombinieren, denn sie können beaufsichtigt oder bedingt beschäftigt werden.

Dauerhaftigkeit
Fitnessgeräte sind langlebig und über viele Jahre hinweg nutzbar. Viele Herstellergarantie bieten lange Garantiezeiten, so dass selbst im Fall eines Defekts keine zusätzlichen Kosten anfallen. Mitgliedsbeiträge für Vereine oder Fitness-Studios sind spätestens jedes Jahr neu zu entrichten. Und für Sportstunden der Volkshochschule oder ähnlichen Anbietern ist sogar nur eine begrenzte Zahl an Stunden mit einer Zahlung abgedeckt.

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