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Fettverbrennung oder Muskelaufbau

Die Tage werden kürzer, die Abende dunkler: Die Nutzungsrate von Fitnessgeräten daheim oder im Studio steigt an. Und die Gerüchte und Mythen rund um das Training kommen dann wieder verstärkt zur Anwendung. Abnehmen möchte jeder, einen straffen Körper auch, aber wehe dem, man muss sich trotz oder gerade wegen des Trainings neue Kleider in einer Nummer größer kaufen. Ich weiß nicht, wer seine Mitmenschen aus welchen Gründen derartig verwirrt. Ich jedenfalls kann keine der Aussagen aus eigener Erfahrung bestätigen.

Und wer etwas wissen will, fragt heutzutage gerne seinen Freund Google ;-). Ich habe das auch gemacht, allerdings mit einem etwas anderen Hintergrund. Ich habe Google gefragt, wie sich die Suchanfragen nach Fettverbrennung, Muskelaufbau und Pulsuhr in den letzten Jahren entwickelt haben.

Hier zunächst das Bild:

Suchvolumen Fitnessgeräte und Muskelaufbau

Was erkennt man? Wenn die Blätter fallen, nimmt das Interesse für die sportlichen Themen zu. Bis zum Sommer (Bikinifigur?) bleibt es auf einem höheren Niveau und sinkt dann wieder ab, bis eben zum Herbst neuer Schwung in das Thema kommt. Diese Periodisierung wiederholt sich alle Jahre wieder – abgesehen von kleinen Variationen.

Beim Vergleich der Suchbegriffe fällt auf, dass Fettverbrennung und Pulsuhr zusammen gehören, während der Muskelaufbau eine Sache für sich ist. Klar werden beim Ausdauertraining, das Fett verbrennt, auch gleichzeitig Muskeln aufgebaut. Aber bekanntermaßen kann der gezielte Aufbau von Muskeln ja noch weiter gehen und nicht unbedingt der Gesundheit förderlich sein.

Durch längere Ausdauertrainingseinheiten im aeroben Bereich wird die Fettverbrennung angekurbelt. Und diesen aeroben Bereich ermittelt man am besten mit einer Pulsuhr.

Allerdings ist ein gezieltes Training zur Kräftigung der Muskulatur kein Widerspruch zur Fettverbrennung. Denn die Muskeln werden ja nur kräftiger, wenn sie arbeiten. Und das Krafttraining  bietet den Vorteil, dass man damit einzelne Muskeln oder Muskelgruppen gezielt ansprechen kann. Im Sinne der Fettverbrennung sollte man beim Krafttraining allerdings nur moderate Gewichte auflegen und eine höhere Anzahl an Wiederholungen anstreben. Wird die Kraftkomponente in eine Ausdauertraining eingebettet, hat man wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um Fett zu verbrennen und durch Muskeln zu ersetzen.

Also: Ignorieren Sie Gerüchte und starten Sie mit dem Training durch. Der Erfolg wird Ihnen Recht geben.

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Die erste Stunde auf dem Rudergerät

Wie fühlt sich ein Sportler, der seine erste Trainingsstunde auf einem Rudergerät absolviert? Diese Frage soll heute beantwortet werden. Die Erfahrungen einer Person sind natürlich nicht repräsentativ, bieten aber doch einen gewissen Anhaltspunkt für andere Sportler.

Theorie

Rudern ist eine sehr empfehlenswerte Sportart. Sie trainiert sehr viele Muskeln des Körpers gleichzeitig, schont die Gelenke und verbessert Kraft, Ausdauer und Koordination. Wird auf offenen Gewässern gerudert, können eindrucksvolle Beobachtungen in der Natur dazukommen. Im Winter trainiert sich allerdings besser auf einem Rudergerät, worum es hier auch vorrangig gehen soll.

Praxis

Auf dem Rudergerät gilt es, zwei Bewegungen zu koordinieren, nämlich die der Beine und die der Arme. Wer meint, die Hauptarbeit würden die Beine verrichten, irrt sich. Den Rollsitz hin- und her zu verschieben, kostet nicht besonders viel Kraft. Die wird “nur” benötigt, um den Griff nach hinten zu ziehen. Das ist ja auch logisch, denn den Vortrieb des Bootes erreicht man im Wasser ja auch nur dadurch, dass man die Ruderblätter gegen den Widerstand des Wassers bewegt. Also lautet die Aufgabe, die Arbeit der Arme durch die Beinarbeit zu unterstützen.

Und gerade hier liegt die koordinative Herausforderung für den Anfänger. Denn am Anfang des Bewegungsablaufs müssen die Arme noch passiv bleiben, weil die Knie erstmal aus dem “Weg geräumt” werden müssen.  Die Arme sind also zuerst gestreckt, die Knie maximal angebeugt. Wollte man in dieser Position die Arme samt Griff nach hinten ziehen, würde man sich schnell den Griff vor die Knie bzw. Unterschenkel schlagen. Also müssen die Arme zunächst gestreckt bleiben, während die Streckung der Beine beginnt. Damit bewegt sich aber bereits der Körper ein wenig nach hinten, und damit auch der Griff. Die ersten Zentimeter der Bewegung des Griffs werden also durch die Beine initiiert.
Erst wenn die Beine soweit gestreckt sind, dass die Hände mit dem Griff über die Knie hinweg geführt werden können, beginnt die Arbeit der Arme. Mit ihrer Kraft wird der Griff nun zum Oberkörper herangezogen. Der Weg des Griffes weg von der Rolle wird durch die weitere Streckung der Beine zusätzlich noch ein wenig verlängert.

Befindet sich der Ruder in der Endposition, muss die Rumpfmuskulatur den Körper stabilisieren, damit es beim Vorrollen nicht zu Fehlhaltungen und -belastungen kommt. Die Streckung der Arme und das Beugen der Beine erfordern an sich nicht besonders viel Kraft. Wer sich beim Rudern allerdings anstrengen und den Puls in die Höhe bringen will, muss auch in diesem Teil der Bewegung seine koordinativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Denn je schneller die Bewegungen ausgeführt werden, desto höher wird der Widerstand. So kann man also selber bestimmen, ob man sanft dahingleiten möchte oder ob man sich gedanklich ins Finale der Rotsee-Regatta versetzen will.

Die Folgen

Eine Stunde Rudern hat bei unserer Testperson deutliche Spuren hinterlassen: 4 dicke Wasserblasen an den Händen…. Da sieht man, welche Kräfte auf die Haut in der Handinnenfläche einwirken, wenn sie durch die Beugung sowieso schon zusammengedrückt ist und dann noch ständig an den Griff gedrückt wird. Aber Anfänger können getröstet werden: Blasen in den Händen treten auch bei erfahrenen Ruderern auf. Zeig’ mir deine Hände, und ich sage dir, ob du Ruderer bist…. erkennbar an Blasen oder Hornhaut.
Aber das soll natürlich niemanden vom Rudern abschrecken. Denn abgesehen von den geschundenen Händen hat sich ein sehr angenehmes Körpergefühl eingestellt, vor allem ein gestärkter Rumpf. Sobald also die Blasen eingetrocknet sind, geht es wieder auf das Rudergerät. Und vielleicht im nächsten Frühling dann auch mal echt auf’s Wasser.

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Krafttraining und Muskelaufbau

Muskelmasse aufbauen: Das wird für die persönliche Zukunft eines jeden einzelnen immer wichtiger! Ein guter Muskelufbau durch richtiges Krafttraining erleichtert viele Situationen des Alltags.

Krafttraining produziert nicht nur “Muskelmänner”, im Gegenteil: Krafttraining wird immer wichtiger – und zwar für alle Menschen. Krafttraining in diesem Sinne bedeutet allerdings nicht, tonnenschwere Gewichte zu stemmen, bis es nicht mehr geht. Und Muskelkraft ist nicht nur mit dicken Muskelbäuchen gleichzusetzen. Muskelkraft braucht jeder Mensch im Alltag, hier ein paar Beispiele:

  • Muskelkraft in den Beinen, um Treppen steigen zu können
  • Muskelkraft in den Armen, um Gegenstände heben zu können
  • Muskelkraft im Rumpfbereich, um aufrecht stehen zu können

Muskeltraining vereinfacht alltägliche Herausforderungen

Warum fallen beispielsweise älteren Menschen die täglichen Aufgaben zunehmend schwer? Weil mit zunehmendem Alter die Muskeln ganz einfach schwächer werden. Und wenn hier nicht mit Training gegengesteuert wird, verwandeln sich beispielsweise Treppen in unüberwindbare Hindernisse. Und – um das Bild noch ein wenig weiter zu malen – wenn dann eine Teppichkante zur Stolperfalle wird, der betagte Mensch weder Muskelkraft noch Koordinationsfähigkeit aufweist, um einen Sturz zu vermeiden, endet dieser oft mit einem Oberschenkelhalsbruch, der dann zur völligen Immobilisation führt.

Mit Krafttraining kann dieser Muskelschwund jederzeit gebremst und umgekehrt werden. Das heißt natürlich nicht, dass man einen 80-jährigen in die Kraftkammer schickt. Statt schweren Gewichten sind hier andere Hilfsmittel sinnvoll. Sehr gute Dienste leisten Vibrationsplatten. Bei begrenzten Budgets sind aber auch Thera-Bänder gut einsetzbar, da sie in verschiedenen Stärken erhältlich und an den jeweiligen Trainingszustand angepasst werden können. Das Training mit Thera-Bändern sollte allerdings nur unter Anleitung und Aufsicht eines geschulten Trainers oder Therapeuten erfolgen, damit die Übungen korrekt ausgeführt werden.

Viel besser ist es natürlich, schon früh mit dem Krafttraining zu beginnen. Denn die Vorbeugung gegen Osteoporose beginnt schon im Kindesalter und enthält in jedem Alter eine Krafttrainings-Komponente.

Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Krafttraining auch bei Diabetikern nützlich und hilfreich ist. Und auch zum Abnehmen hat sich inzwischen eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining als besonders wirkungsvoll erwiesen. Denn die arbeitende Muskulatur verbrennt Fett. Beim Krafttraining wird nun nicht nur Fett ab- sondern gleichzeitig Muskelmasse aufgebaut. Und je mehr Muskelmasse der Körper aufweist, desto höher ist sein Grundumsatz. Diese Tatsache wirkt dem bekannten Jo-Jo-Effekt bei diversen Diäten entgegen. Und beim Abnehmen zählt ja letztendlich nicht nur das Gewicht, sondern auch die Optik. Lässt sich ein muskulöser Körper nicht besser anschauen als überschüssige Fettpolster?

Die positiven Effekte des Ausdauertrainings auf den Kreislauf, das Immunsystem und somit das allgemeine Wohlbefinden sollten allerdings dem Krafttraining nicht komplett geopfert werden. Am besten trainiert man abwechselnd beide Fähigkeiten.

Muskelaufbau Tipps

Welche Regeln gelten nun für das Krafttraining zur allgemeinen Erhaltung der Muskelkraft?

  • Vor dem Krafttraining muss eine Aufwärmphase durchgeführt werden, um den Körper auf die folgende Belastung einzustimmen.
  • Die Übung muss korrekt ausgeführt werden, um Fehlbelastungen zu vermeiden. Deshalb wird mit einem geringen Gewicht angefangen.
  • Die Bewegung muss langsam, fließend und vollständig ausgeführt werden. Das bedeutet, dass der Schwerkraft, die das Absenken des Gewichts eigentlich von selber durchführen würde, entgegengewirkt werden muss. Das Gewicht wird also langsam angehoben und ebenso langsam wieder abgesenkt.
  • Jede Übung wird ca. 10 Mal wiederholt.
  • Verbessert sich der Trainingszustand merklich, können die Anzahl der Wiederholungen und/oder das Gewicht erhöht werden.

Wer nun beschlossen hat, mit dem Krafttraining Ernst zu machen, sollte sich über die Anschaffung einer eigenen Kraftstation Gedanken machen, sofern der Platz in der Wohnung oder im Haus zum Aufstellen ausreicht. Diese Kombigeräte erlauben viele verschiedene Kräftigungsübungen für den gesamten Körper und können von Jung und Alt gleichermaßen genutzt werden.

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Sportlerernährung

Sport und Ernährung – ein Paar, das immer gerne zusammen behandelt wird. Meist geht es entweder darum, wie man mit diesem Paar das Körpergewicht reduzieren kann, oder es geht darum, wie man mit Hilfe der Ernährung die Leistungsfähigkeit steigern kann. Zu beiden Bereichen kursieren jede Menge Meinungen, die sich allerdings bei genauerem Hinsehen fast alle als Mythen erweisen. Aber erstaunlicherweise spricht sich das scheinbar nicht erfolgreich rum. Vielleicht ist es einfach zu banal, dass alle Hobby- und Freizeitsportler “nur” eine ausgewogene Mischkost benötigen. Denn das Training selber ist das Ausschlaggebende, nicht die Sportlerernährung.

Muskelaufbau Ernährung – Eiweiß als Wundermittel der Sportlerernährung?

Krafttraining und Eiweiß gehören zusammen, wenn starke Muskeln das Ziel sind – so wird jedenfalls behauptet. Ob das Eiweiß nun aus speziellen Pulvern oder eiweißreichen Nahrungsmitteln aufgenommen wird, ist ziemlich egal, denn es ist auf jeden Fall unnötig. Die Eiweißmenge, die üblicherweise mit der Nahrung aufgenommen wird, ist völlig ausreichend. Denn auch Kraftsportler haben keinen erhöhten Eiweißbedarf. Um Muskeln aufzubauen, ist regelmäßiges Training und ein wenig Geduld erforderlich – mehr nicht. Eine erhöhte Eiweißzufuhr kann sogar negative gesundheitliche Wirkungen haben wie z.B. eine verringerte Nierenfunktion. Zu viel Eiweiß hat auch die gleiche Wirkung wie zu viel Essen im Allgemeinen: die nicht verbrauchten Kalorien werden in den Fettreserven des Körpers gespeichert. Und das passt ja nun gar nicht zum Muskelaufbau..

Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme

A propos Fettreserven:  Oft wird behauptet, dass die Uhrzeit der Nahrungsaufnahme einen Einfluss auf die Anlage von Fettreserven hat. Wer auf das Abendessen verzichtet, nimmt ab oder weniger zu, so wird gesagt. Auch wenn dies manchmal der Fall ist, liegt es nicht an der Uhrzeit, sondern daran, dass einfach weniger Gesamtkalorien aufgenommen werden. Wer spät abends und somit kurz vor dem Schlafengehen noch viel essen möchte, sollte allerdings leicht verdauliche Speisen bevorzugen, damit der Magen über Nacht nicht auf Hochtouren laufen muss.

Mehrbedarf durch Sport

Je intensiver Sport getrieben wird, desto höher wird der Bedarf bestimmter Nährstoffe. Auch diese Ansicht ist verkehrt. Wenn es Mangelerscheinungen geben sollte, dann sind diese durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten zu beheben, egal wie intensiv Sport getrieben wird. Der Mangel sollte auf jeden Fall ausgeglichen werden, und damit kann sogar eine Leistungssteigerung einhergehen. Andererseits hilft aber viel nicht viel, denn eine zu hohe Zufuhr bestimmter Nährstoffe ist leicht wieder kontraproduktiv. Treten Mangelerscheinungen im Zusammenhang mit Erkrankungen auf, ist sowieso der Arzt der richtige Ansprechpartner, der den Mangel nach einer Untersuchung genau diagnostizieren kann.

Kohlenhydrate 

Was das Eiweiß für den Kraftsportler, sollen die Kohlenhydrate für den Ausdauersportler sein. Für Hobbysportler und Trainingseinheiten bis zu 2 Stunden ist aber diesbezüglich nichts Besonderes zu beachten, denn auch für Sie reicht die normale Ernährung aus. Und was zuviel an Kohlenhydraten “geladen” wird, endet als Fettpolster auf der Hüfte oder anderswo.

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Technische Entwicklung beim Rennrad – Fortsetzung

Die technische Entwicklung beim Rennrad hat sich nicht nur auf Rahmen und Zahnkränze beschränkt. Deshalb hier die Fortsetzung der Vergleichsgeschichte:

Lenkervorbau

Die heutigen Lenkervorbauten sehen auf den ersten Blick so aus wie früher die “Knochen”, diese Kombi-Schraubenschlüssel für Muttern verschiedener Größen. Denn früher war ein Vorbau nicht gerade, sondern winklig mit Schaft.

Lenkervorbau

Unterschiedlicher Körperbau des Fahres und unterschiedliche Disziplin = unterschiedlicher Neigungsgrad des Vorbaus. Die Innenklemme wurde mit der Inbus-Schraube hochgezogen und hat den unten geschlitzten Vorbau festgezogen.Da die Schraube, mit der der Lenker fixiert wurde, nach unten gezeigt hat, hatten diese Vorbauten doch etwas mehr Eleganz als die modernen Modelle. Aber wenn die neuen Versionen funktioneller sind, wird man sich an die Optik gewöhnen.

Reifen

Im Rennbereich gab es früher ausschließlich Schlauchreifen. Die Geister schieden sich lediglich daran, ob man diese mit Klebeband oder Kitt an der Felge befestigen sollte. Klebeband galt als eher unprofessionell. Bei Kitt konnte es aber passieren, dass man den Reifen bei einem Platten unterwegs nicht runtergebracht hat. Schlauchreifen gibt es aber für Liebhaber heute auch noch. Für Drahtreifen spricht aber der günstigere Preis, der leichtere Reifenwechsel und die Reparatur.

Bekleidung

Auch bei der Bekleidung hat sich einiges getan. Das werden auch Sportler anderer Sportarten bestätigen können. Hier ein Zitat aus der damaligen “Bibel” der Rennfahrer, “Der radfahrende Athlet” aus dem Jahr 1978 zur Trainingsbekleidung im Winter: “Oberbekleidung: Hierzu gehören in dem angeführten Zeitraum Wollhemd, wollene Pullover und ein windundurchlässiger Anorak. Als Beinkleid wird eine Kniebundhose getragen […] Die Unterschenkel werden durch Kniestrümpfe, die bis über das Knie reichen, bedeckt. […] Außerdem gehören der Wollschal und die Wollhandschuhe zur Winterausrüstung des Radrennfahrers.”

Radbekleidung aus Wolle

Wolle also weit und breit, sogar beim kurzärmligen Trikot und der kurzen Hose für den Sommer. Und Muster im Trikot gab es nur in Form von Streifen, und die Hosen waren natürlich uni schwarz.

Radbekleidung aus Wolle

Da haben die heutigen Radler es doch deutlich besser mit Funktionsbekleidung und Helmen, die wirklich Schutz liefern. Denn die früheren Sturzringe aus “abgepolsterten, festen Lederstreifen und einem Stirn-Hinterkopf-Ring” konnten nicht wirklich viel Schutz bieten.

Sturzring

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Technische Entwicklung beim Rennrad

Ich hoffe, der Blick zurück bei den Heimtrainingsgeräten hat hier und da zu großen Augen oder einem Schmunzeln geführt. Denn heute soll es eine ähnliche Zeitreise für Rennräder geben. Denn auch da hat sich enorm viel getan, so dass Rennräder aus den 80er-Jahren schon fast zu Museumsstücken geworden sind. Auch wenn sie im Grunde schon noch praktisch nutzbar sind, wird dem Vergnügen früher oder später ein Ende gesetzt, weil es kaum mehr Ersatzteile der “alten Art” gibt.

Rahmenbau

Früher hatten Rennrahmen dünne Rohre, die mit Muffen verbunden waren. Das sah sehr elegant aus (wenn geputzt), und war zweckmäßig.

gemuffter Rennrahmen gemuffter Rennrahmen

Zwar war der Rahmenbruch durchaus bekannt, aber in der Praxis doch eher selten. Das lag auch daran, dass die Rahmen insgesamt stabiler waren. Damit waren sie aber auch schwerer. Und genau dieses Umdenken hin zum leichteren Rad war einer der Faktoren, die die Muffe verdrängt haben. Die leichteren Rohre haben eine geringere Wandstärke, vertragen beim Rahmenbau weniger Hitze vertragen als die Muffen und verlieren bei Überhitzung an Festigkeit. Dazu kommt die Tatsache, dass eine Muffe nur für einen bestimmten Winkel zwischen den zu verbindenden Rohren verwendbar ist. Selbst bei der klassischen Rahmengeometrie braucht man für unterschiedliche Rahmengrößen unterschiedliche Muffen. Bei der Vielfalt der Rahmenformen, die inzwischen gebaut werden, wären unendlich viele verschiedene Muffen erforderlich. Hierfür gibt es aber inzwischen so gut wie keine Hersteller mehr, und so werden Rahmen nun gelötet oder geschweißt. Je nach Hersteller sieht das Ergebnis mehr oder weniger elegant aus. Die Traditionsmarke Gios, für die schon 1978 im Brügelmann-Katalog zu lesen war:”…seit Jahrenschon sehr saubere Verarbeitung mit allen Anlötteilen“, baut auch ohne Muffen noch optisch ansprechende Rahmen.

Zahnkränze

Schaut man sich das aktuelle Angebot an Zahnkränzen an, kommt man als Radler der 80er-Jahre aus dem Staunen nicht mehr heraus. 8-fach ist noch das kleinste, 9- und 10-fach Kränze werden dort angeboten. Den kleinsten Kranz mit 11 Zähnen könnte man sich fast an die Halskette hängen, aber er verträgt sich heute auch mit einem “Kuchenteller” mit 34 Zähnen auf einer Kassette.

Im Schüler- und Jugendrennsport kam man früher leicht mit 4- oder 5-fach-Kränzen aus. Denn Schüler durften nur 46:18 fahren, Jugendliche 52:17.

Zahnkränze 5-fach

Würde man einen 10-fach Kranz mit 17 oder 18 beginnen, würde man das leichte Rennrad durch unnötig große Zahnkränze erschweren. Denn wer fährt schon täglich einen Alpenpass und braucht den 26er-Kranz. Übersetzungsbegrenzungen gibt es auch noch heute, allerdings sind etwas größere Gänge zugelassen, die stets mit einem 14er-Kranz erreichbar sind. Variiert wird das Kettenblatt zwischen 40, 46 und 52. Sport follows Technik? Wahrscheinlich, und das ist ja auch nicht das allerschlechteste. Aber ich frage mich ernsthaft, wer – außer im Profibereich – einen 11er-Kranz braucht. Sind die Radsportler heute wirklich stärker als wir früher? Oder die Knie weniger wert? Denn während früher 2 Kettenblätter mit 42 und 52 Zähnen Standard waren, gibt es da ja heute auch alles bis 53 oder 54.
Der ordentliche Rennfahrer hatte früher ein Brett an einer Wand seines Kellers, auf dem die unterschiedlichen Zahnkränze hingen. Je nach Strecke hat er sich dann seinen Kranz zusammengestellt. Für das Flachland 14, 15, 16 ,17, 18, 19, für die mittleren Berge 14. 16, 17, 18, 19, 21 und für wirkliche Alpenpasse beispielsweise 15, 17, 19, 21, 23, 25 und dazu vorne das 36er-Blatt anstelle des 42ers.

Wechselkränze

Fortsetzung folgt

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Wintertraining vor 30 Jahren

Vor 30 Jahre gab es kein Internet. Da gab es auch noch keine Handys, sondern Telefonhäuschen, in die man Münzen einwerfen musste und dann die Wählscheibe drehen konnte. Ortsgespräche haben damals ohne zeitliche Begrenzung 20 Pfennig gekostet, und es Kurzvorwahlnummern, d.h. für Telefonate vom Frankfurter Umland in die Stadt musste nur eine 9 vorgewählt werden.

Auch wenn es vielleicht für die junge Generation unvorstellbar ist, aber man konnte damals auch schon recht gut leben. Und man konnte auch trainieren. Wenn man allerdings die heutigen Möglichkeiten mit Fitnessgeräten und -studios betrachtet, könnte man nachträglich schon ein wenig neidisch werden. Oder haben wir es vielleicht doch besser gehabt, weil uns nicht alles auf dem “Silbertablett” serviert wurde?
Ich habe mal ein wenig in meinem Archiv gestöbert und ein paar interessante und amüsante Dinge gefunden:

Im Katalog des Radsporthauses Brügelmann aus dem Jahr 1978 werden Ruderapparate angeboten. Für das Modell SUPER SKIFF heisst es dort:
“Stufenlose Regulierung des gewünschten Widerstandes. Die neue, stärkere Hydraulik bewirkt besonders wirksames und geräuschloses Bremsen. Simulierung des Kräfteverlaufs wie bei einem echten Ruderboot im Wasser. Der Rollsitz ist dem eines Rennbootes nachgebildet.” Der Preis betrug damals DM 530.-

Hydraulische Rudergeräte werden zwar auch heute noch verkauft. Das günstigste Angebot liegt bei EUR 313,40 und kann neben einer verbesserten Mechanik auch mit einem Trainingscomputer aufwarten. Aber inzwischen wird beim Rudern auf dem Trockenen längst mit Magneten, Luft oder Wasserwiderstand gepremst. Und auch Ästhetik kann beim Fitnessgerät eine Rolle spielen, sei es durch die Auswahl edler Materialien oder durch die stilvolle Integration des Trainingsgeräts in ein Möbelstück. Die Ruderstation der Firma Waterrower sieht im Ruhezustand wie ein edler Schrank aus, verwandelt sich aber innerhalb weniger Minuten in ein Ruderbecken, das auch als Schreibtisch nutzbar ist, wenn das Rudergerät außerhalb geparkt wird.

Bei Heimfahrrädern wirbt mein historischer Katalog mit CYCLETTE OLYMPIC-75 für stolze 470 DM:
“Leistungsgerecht für Trainingszwecke und Ausgleichssport. Auch härtestem Dauerbetrieb gewachsen. Stabile Rennpedale mit Haken. Verstärkter Kettenantrieb. Neue größere Schwungmasse mit 9,5 kg und verstärkten Bremszügen.”

Der günstigste Heimtrainer, der heute im Angebot ist, der Kettler Polo S, schlägt mit 284,90 EUR zu Buche. Er hat sogar nur eine Schwungmasse von 6 kg, allerdings einen Trainingscomputer und einen Rippenriemen als Antrieb. Aber die Schwungmasse ist weiterhin eine Stellschraube und ein Vergleichskriterium für Heimtrainer. 18 kg bietet beispielsweise das Kettler Ergorace, für das man allerdings knapp 1.500 EUR ausgeben muss. Dafür gibt es auber u.a. auch noch einen Trainingscomputer mit 48 Programmen und vollständiger Trainingsüberwachung – da erblassen der Geschwindigkeits- und Wegstreckenmesser der CYCLETTE-72 vor Neid. Eine Kuriosität aus den 70er-Jahren hat sich scheinbar nicht durchgesetzt:

“…eingebautes Exentergetriebe, welches beim Treten den Lenkerteil vor- und zurückbewegt. Besonders geeignet zum Training der Arm-Bauch- und Rückenmuskulatur.”

Die andere Alternative zum Radtraining auf nassen, kalten Straßen war die sogenannte Rolle. Aber eigentlich war es keine wirkliche Alternative und nur zum Warmfahren bei Bahnrennen geeignet, denn ohne künstlichen Widerstand war die Vielfalt des Trainings sehr begrenzt. Auch hier gibt es inzwischen eine neue Generation an Rollentrainern.

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Interessante Sport-Webseiten

Logischerweise gibt es nicht nur unser Fitnessgeraete-Forum, das interessante Tipps zum Sport im Web anbietet. Deshalb möchte ich hier einmal zwei andere Sites vorstellen, die mir in letzter Zeit positiv aufgefallen sind. Und wenn der ein oder andere dort ein paar neue Anregungen findet, wäre das eine feine Sache.

Trainingstipps für Läufer

Aus dem Lauftreff Lank-Latum ist die Website www.lanklaeufer.de hervorgegangen. Dort scheint es eine fleißige Läuferszene zu geben, die sich per Internet zum Training auf diversen kartierten und vermessenen Laufstrecken verabredet.

Startseite von lanklaeufer.de

Die aktuellen Meldungen sind zwar aus dem Jahr 2006, also nicht mehr ganz aktuell. Aber sehr empfehlenswert sind die umfangreichen Trainingstipps, die überall und nicht nur in Lank-Latum befolgt werden können. Diese Tipps enthalten auch kleine Anwendungen mit folgenden Funktionen:

  • Berechnung der Pulswerte für die unterschiedlichen Trainingsintensitäten, ergänzt wird das Ganze durch hilfreiche Erklärungen und konkrete Trainingsanweisungen
  • Berechnung der Laufgeschwindigkeit für die unterschiedlichen Trainingsintensitäten auf Grundlage der Zeit des letzten Wettkampfs
  • Tempomat zur Berechnung von Trainingsempfehlungen für Tempoläufe auf Grundlage der 10 km-Wettkampfzeit

Für Laufanfänger gibt es ebenfalls viele Tipps und Trainingspläne, sowie Kräftigungs- und Dehnübungen für alle Läufer.

Hintergrundinformationen vom Sportmediziner

Dr. Kurt A. Moosburger ist unter anderem Sportarzt und Ernährungsmediziner in Hall in Tirol. Und er sitzt nicht nur in seiner Praxis, sondern ist auch unterwegs, hält Vorträge und schreibt Beiträge für Fachzeitschrifte. Und diese Arbeiten bietet er für jedermann auf seiner Website an.

Publikationen von Dr. Moosburger, Sportarzt

In 11 unterschiedlichen Kategorien werden Texte und Vortragsfolien angeboten. Der Bogen spannt sich vom Training bis zur Ernährung und enthält auch Themen wie Extremsport und Doping.  Auch wenn für den Laien nicht alle Begriffe verständlich sind, erhält man doch viele neue Erkenntnisse, denn Moosburger räumt auch mit einigen Ansichten auf, die sich in der Vergangenheit in vielen Köpfen festgesetzt haben. Interessante Themen – zum Lesen nach dem Training oder sogar während des Trainings auf dem Rad-Ergometer.

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Firmenportrait Daum electronic

Fitnessgeräte “Made in Germany”, die gibt es aus dem Hause Daum. Der Name stammt vom Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Daum, der das Unternehmen vor gut 35 Jahren gegründet hat. Der Firmensitz von daum electronic befindet sich in Fürth/Bayern und bietet den etwa 80 Mitarbeiter seit 2004 eine ganz besondere Arbeitsumgebung. Die Adresse “Flugplatzstraße” ist bereits ein Hinweis darauf. Denn wo einst Flugzeuge gestartet und gelandet sind, werden heute hochwertige Trainingsgeräte konzipiert und entwickelt.  Wilhelm Daum hat hier, sehr zur Freude der Stadt Fürth, Aspekte des Denkmalschutzes, der Stadtteilentwicklung und der Ökologie unter einen Hut gebracht hat. Und so werden auch für das Unternehmen neue Höhenflüge möglich sein.

Forschung und Entwicklung und die Herstellung der Elektronik finden in der früheren Flugzeughalle statt. Die Geschäftsleitung und der Vertrieb agieren aus dem Tower. Die ständige Weiterentwicklung der Ergometer liegt Daum ebenso am Herzen wie ein zuverlässiger Kundendienst und hohe Qualität. Unzählige Patente, ISO-Zertifikate, die Einhaltung von Normen und gute Testergebnisse beweisen, dass die Wünsche auch in die Tat umgesetzt werden.

Neben Sportlern zählen auch Patienten in Arztpraxen, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen zur Zielgruppe von Daum electronics. Um den unterschiedlichen Ansprüchen dieser Zielgruppen Rechnung zu tragen, wurde vier Produktlinien entwickelt.

Die classic line bietet hochwertige Fahrrad-Ergometer, Crosstrainer und Laufbänder für den Freizeit- und Hobbysportler. Für nur wenig mehr als EUR 500 ist bereits das Daum ergo bike cardio pro erhältlich.

Die premium line richtet sich an ambitionierte Sportler oder Anwender im medizinischen Bereich. Die Preise für Ergometer liegen hier bei etwa EUR 1.500, z.B. für das Daum ergo bike premium8.

Die medical line findet man im medizinischen Gebrauch, aber auch in Fitness-Studios. Die Preise liegen im Bereich von EUR 2.000.-

Ebenfalls für ambitionierte Sportler wurde die space line geschaffen. Die Preise liegen zwischen der classic und der premium line. So ist das Daum ergo bike 8008 space für gut 1.000 EUR erhältlich. Der Name space rührt daher, dass man zwar im eigenen Wohnzimmer oder Hobbykeller trainiert, virtuell aber mit der Welt verbunden ist. So kann man dank Kamera, Kopfhörer und Bildschirm gemeinsam trainieren oder auch virtuelle Wettkämpfe durchführen. Gut 10 Ergometer-Rennen finden pro Tag statt und werden auf den Internet-Seiten von Daum electronic dokumentiert und angekündigt.

Wer zwar alleine trainieren möchte, aber dennoch Unterhaltung sucht, kann sich mit Internet-Fernsehen ablenken lassen.

Auch für die classic- und premium-Serie können Daum-Sportler ihre Trainingspläne per Up- und Download austauschen. Und in der Community gibt es einige interessante Sachen, von Wettkampf-Strecken mit schillernden Namen bis zu Programmen, die über Geschwindigkeit, Puls, Watt oder Trittfrequenz gesteuert werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die ergo_win-Software, die derzeit für EUR 148.- erhältlich ist.

Bei daum electronic sind auch Ersatzteile erhältlich, von Schrauben über Kabel und Ersatzmagneten. Es braucht also niemand Bedenken zu haben, dass er sein gesamtes Trainingsgerät ausmustern muss, weil ein Teil seinen Dienst quittiert hat. Für die meisten Geräte gibt es auch umfangreiche Beschreibungen und Anleitungen zum Download.

Wer sich ein Trainingsgerät von Daum electronic zulegt, hat sicher eine gute Wahl getroffen. Die Preise sind moderat, Qualität und Leistung aber hoch. Und mit der Trainings-Software und Community hat man jede Menge Erweiterungspotenzial.

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Fitness-Studio oder Fitnessgerät?

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen bleiben gedämpft: Der Sommer ist definitiv vorbei, und viele Ausdauersportler fragen sich nun wieder, wie der Sport nach Feierabend in den nächsten Monaten ablaufen soll. Im Dunklen Radfahren, Laufen oder Walken macht wenig Spaß und kann auch leicht gefährlich werden. Fitness-Studio, das wäre doch was, oder? Immer hell und warm, lange Öffnungszeiten und viel Abwechslung bei den Trainingsmöglichkeiten. Rechnet man allerdings mal hoch, was man für die Jahresmitgliedschaft ausgeben muss, erschrickt man. Für das Geld, das nach dem Jahr weg ist, könnte man sich doch auch ein eigenes Fitnessgerät kaufen. Denn durchschnittliche Jahresmitgliedschaften kosten um die 1000 EUR. Ein Bereich, in dem auch bereits qualitativ hochwertige Fitnessgeräte erhältlich sind. Von allzu verlockend erscheinenden Billigangeboten sollte allerdings die Finger lassen, weil hier der Trainingsspaß schnell auf der Strecke bleibt. Ein gutes Gerät kann man auf jeden Fall länger als ein Jahr und auch zu mehreren nutzen. Was tun also? Welche Kriterien eignen sich, um hier die richtige Entscheidung zu treffen?

Sportart

Wer im Sommer viel läuft, kann im Winter auf ein Laufband umsteigen. Wer viel mit dem Rad unterwegs ist, kann sich auf ein Ergometer oder Indoor-Bike setzen. Noch günstiger geht es für Rennradler mit einer Rolle. Die Auswahl des Sportgeräte ist also eindeutig, der Bewegungsablauf bekannt. In dieser Situation spricht alles für ein eigenes Winter-Trainingsgerät.

Wer im Sommer mal diese und mal jene Sportart betreibt, wünscht möglicherweise auch im Winter die Abwechslung. Und die gibt es dann doch günstiger im Fitness-Studio, wo man zumeist zwischen Laufbändern, Crosstrainern, Radtrainer und Rudergeräten wählen kann. Auch diverse Kurse ergänzen meist das Angebot im Ausdauer-Bereich.

Bedarf nach Anleitung

Wer alleine zu Hause trainiert, muss sich selber darum kümmern, dass er den Bewegungsablauf korrekt ausführt. Und er muss sich auch seinen Trainingsplan selber zusammenstellen. Wer Beratung und Unterstützung sucht, sollte bei der Auswahl eines Fitness-Studios allerdings aufpassen, denn gerade in diesem Bereich gibt es große Unterschiede.

Verfügbare Zeit

Werausreichend Freizeit hat, braucht die An- und Abfahrtszeit ins Studio nicht zu scheuen. Es wird ihm dann auch nichts ausmachen, dass er seine Kleider erst in den Spind verstauen muss und wenn er mal kurz warten muss, bis das gewünschte Trainingsgerät frei wird. Er wird auch das gesellige Beisammensein an der Getränkebar schätzen und nicht auf die Uhr schauen müssen.
Wer aber nur einen kleines Zeitfenster für das Training frei hat, ist froh, wenn er sich zu Hause schnell umziehen und sofort mit dem Training beginnen kann. Auch der Weg in die eigene Dusche geht schneller, weil man nicht erst die Schlappen aus der Tasche fischen muss und weil Seife und Handtuch schon griffbereit liegen. Wer auf dem Ergometer oder Crosstrainer trainiert, kann das Training ja zusätzlich noch mit der Lektüre eines interessanten Buchs verbinden, so dass die Zeit doppelt genutzt ist.

Trainingshäufigkeit

Je häufiger trainiert wird, desto mehr lohnt sich die Investition in Fitnessgerät oder Studio. Wer allerdings die Bewegung an der frischen Luft schätzt, wird auch im Winter zumindest am Wochenende versuchen, das Training im Freien zu absolvieren. Und bei 1- 2 Besuchen pro Woche wird sich sich die Mitgliedschaft im Fitness-Studio dann wohn nicht mehr rechnen. Denn mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling wird der Freiluft-Fan das Studio noch seltener besuchen, d.h. etwa die Hälfte der (meist) obligatorischen Jahresmitgliedschaft bleibt komplett ungenutzt.

Motivation

Hier gibt es natürlich verschiedene Typen. Der eine lässt sich leichter motivieren, wenn er sein Trainingsgerät zu Hause immer wieder sieht und das schlechte Gewissen so lange Alarm gibt, bis er es endlich genutzt hat. Der andere rafft sich eher zum Sport auf, wenn er ihn mit Gleichgesinnten betreiben kann oder wenn er vielleicht sogar weiß, dass Freunde im Studio auf ihn warten. Nach Angaben der Fitness-Studios gibt es aber auch dort eine hohe Aufgeber-Quote, so dass jeder für sich seine Motivation zum Sport überdenken und nicht an externen Faktoren aufhängen sollte.

Fazit

Natürlich kann am Ende dieser kurzen Betrachtung keine allgemeingültige Empfehlung ausgesprochen werden. Es kommt -wie so oft- drauf an. Und so können zusätzliche Angebote der Fitness-Studios wie Sauna oder Kinderbetreuung die Entscheidung zugunsten des Studios beeinflussen – und auch die Preise ein wenig relativieren.

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