Archiv für die Kategorie „Rudergeräte“

Modellübersicht Kettler Coach Rudergeräte

Die Kettler Coach Serie

Rudergeräte sind die perfekten Sportgeräte um den Alltag mit Fitness zu kombinieren.
Hier die 3 Modelle der Coach-Serie von Kettler auf die 4fitness vertraut:

Kettler Coach S

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Der Kettler Coach S begeistert mit der neuartigen Smartphone-Steuerung sowie dem Advanced-Brake-Mode System welches ein Bewegungsgefühl wie beim echten Rudern erzeugt.

Die Echtholzverarbeitung im Sitz sowie den Griffen spricht für sich und machen ihn zu einem echten Qualitätsprodukt.

Er besitzt unter anderem folgende wichtige Ausstattungsmerkmale:

  • Widerstandsregelung: elektronisch
  • Bremssystem: Magnetbremssystem
  • Programme: via App und Software
  • max. Benutzergewicht: 150kg

Die Montage lässt sich auch von Laien leicht in 45 Minuten bewältigen, eine Eigenschaft welche sich durch die ganze Serie zieht. Außerdem ist er mit der Kettler World Tours 2.0 Software kompatibel.

 

Kettler Coach E Modell 2015

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Nicht mehr mit Smartphone-Steuerung sondern mit Traditionellen LCD überzeugt der Kettler Coach E mit 12 abwechslungsreichen Trainingsprogrammen von denen 4 Stück Puls gesteuert sind.

Der sportlichere Preis wirkt sich jedoch auch auf das maximale Benutzergewicht aus, dass um 20kg auf 130kg gesunken ist. Dafür ist das Gerät sehr leise und platzsparend aufstellbar.

 

Kettler Coach M

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Das aktuellste Modell der Serie ist der Kettler Coach M, welcher sich stark von seinen Mitbestreitern abhebt. Im direkten Vergleich fällt auf, dass er über keine Trainingsprogramme mehr verfügt. Ungewohnt ist auch, dass sich nun der Widerstand per Handrad manuell einstellen lässt.

Diese Änderungen beeinflussen das intensive Intervalltraining zwar negativ, jedoch ist er für ein abwechslungsreiches Ausdauertraining bestens zu empfehlen.

Auch Aspekte wie die neue lineare Führungsschiene oder das Mittelzugsystem, das im Gerät verbaut ist sprechen positiv für das neuste und gleichzeitig billigste Gerät der Serie.

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Waterrower Modellübersicht

 

Der WaterRower wurde erfunden um das Training auf dem Wasser so gut wie möglich zu simulieren. Als Ruderer merkt man wie die Paddel durch das Wasser gleiten. Auch beim Waterrower spürt man diesen vertrauten Widerstand, der sich der Trainingsintensität anpasst.

Von diesen hochwertigen Trainingsgeräten hat 4fitness einige im Angebot:

 

WaterRower Esche/Eiche/Walnuss/Kirsche/Shadow

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Abb. zeigt Esche

Die Geräte dieser Produktreihe unterscheiden sich nur in der Farbe bzw. Holzart.

 

 

 

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Das Cockpit zeigt Ihnen folgende Funktionen an: Meter pro Sekunde, Zeit über 500 Meter oder 2000 Meter (wählbar), Watt, Kalorienverbrauch, Schlagzahl, Distanz, Zeit, Puls, Gesamtruderschläge.

 

 

 

 

WaterRower A1

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Der A1 überzeugt mit einer kompakten und leichten Bauweise, er ist für Personen bis 125 kg geeignet.

 

 

WaterRower Edelstahl S1

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Das Top Rudergerät der Firma ist der Waterrower S1 aus Edelstahl. Der hochwertige, polierte reine Edelstahl ist ein Blickfang. Außerdem ist dieses Gerät besonders Robust. Das maximale Benutzergewicht beträgt 180 kg. Es hält auch der großen Belastung in einem Studio stand.

 

 

WaterRower M1 HiRise

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Auch für Studiobesitzer aber vor allem für die Physiotherapie ist der M1 Hirise geeignet. Es ist aus einem hochwertigen pulverbeschichteten Material.

Durch die Füße ist dieser Waterrower deutlich höher als die anderen. Der hohe Einstieg macht es Ihnen leicht sich zu setzen und wieder aufzustehen.

 

 

WaterRower M1

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Nochmal das gleiche Modell in niedriger Ausführung.

 

 

 

 

WaterRower Club Sport

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Auch der Club Sport ist ein Rudergerät in Studioqualität. Durch die schwarze Lackierung ist er sehr pflegeleicht.

Jeder WaterRower kann auch hochkant an die Wand gestellt werden und braucht so nicht mehr Platz als ein Stuhl. Alle Modelle sind aus hochwertigen Materialien per Hand zusammengebaut. Sie können bei allen einen Pulsmesser nachrüsten.

 

Weitere Produkte:

Nicht nur WaterRower bietet top Rudergeräte an. Auch der Anbieter Life Fitness hat wieder ein aktuelles Modell auf den Markt gebracht: den Life Fitness Row HX Trainer.

Life Fitness Row HX

row-hx-trainer-side-viewIm Gegensatz zu den Waterrover Produkten hat das Rudergerät von Life Fitness eine zusätzliche Widerstandsverstellung am Tank und einen extra breiten abgewinkelten Zugriff. Dafür ist die maximale Gewichtsbelastung hier nur auf 150kg anstatt 180kg beschränkt. Das Rudergerät Row HX ist besonders elegant und edel durch das Zusammenspiel aus Metall und Holz. Das spezielle Fluid Technology-Widerstandssystem ist in jedem Fall das Highlight und Life Fitness hebt sich dadurch gegenüber den anderen Herstellern in gewisser Weise ab.

 

Wasser als Widerstand:

Der Widerstand passt sich Ihrem Tempo an. Rudern Sie langsamer ist der Widerstand auch geringer. Ziehen Sie schnell durch wird der Widerstand stärker. Ganz so wie beim echten Rudern auf dem Wasser. Verschleißerscheinungen kann es auch nicht geben. Die gleichmäßige Bewegung bei richtiger Haltung ist außerdem gelenkschonend.

 

 

Doch auf was müssen Sie eigentlich achten beim Rudertraining?

Das Rudertraining gilt als sehr effektives Training. Bei der Ausführung arbeiten fast alle Muskeln gleichzeitig weshalb man so viele Kalorien verbrennt. Bei hoher Belastung kann man auf bis 800 Kalorien kommen die man in der Stunde verbraucht. Weil das Rudern so effektiv ist kann man auch bei kurzen Einheiten ein rentables Training absolvieren.

 

Rudern Sie aber nicht einfach drauf los. Wie bei anderen Trainingsgeräten auch, sollten Sie, um effektiv zu trainieren und dem Körper auf Dauer nicht zu schaden, auf die richtige Technik achten.

Nehmen Sie eine aufrechte Haltung ein. Ihre Knie sollten sich nicht nach innen oder außen lehnen, sondern eine Linie mit Ihrer Hüfte und den Füßen bilden.

Der Bewegungsablauf hat eine Erholungs- und eine Zugphase. Beim Zug werden die Arme angezogen, der Oberkörper beugt sich leicht nach hinten und die Beine Strecken sich durch. In der Erholungsphase werden die Arme nach vorne gestreckt, der Oberkörper bewegt sich leicht mit nach vorne und die Beine werden angewinkelt. Von dieser Position geht es dann wieder in die Zugphase.

 

Im Video können Sie die perfekte Ausführung gut erkennen:

 

 

 

Wie bei allen Ausdauergeräten beginnen Sie mit einem leichten Warm Up und hören auch nicht abrupt auf, sondern rudern noch einige Minuten gemütlicher vor sich hin. Vergessen Sie außerdem nicht ausreichend Wasser zu trinken.

 

Pflege

Damit Ihr WaterRower lange schön aussieht muss er etwas gepflegt werden. Dazu einfach ca. alle 3 Monate Chlortabletten in den Tank geben. Alle zwei Jahre ca. kann auch ein kompletter Wasserwechsel nicht schaden. Der Tank lässt sich oben öffnen und man kann das Wasser herausfließen lassen oder über einen Schlauch abpumpen. Putzen Sie die einzelnen Teile des Rudergerätes mit Kunststoffreiniger oder benutzen Sie auch mal ein Holzpflegeöl.

 

We-Row Software:

We-Row ist eine kostenlose und betriebssystemunabhängige Online-Plattform, die es WaterRower Besitzern ermöglicht miteinander zu interagieren. We-Row bietet die Möglichkeit gegen andere WaterRower Besitzer (maximal 5 Ruderer) aus der ganzen Welt oder für sich alleine gegen einen vordefinierten Gegner zu rudern. Das Rudern wird virtuell am Bildschirm in einer 2d-Ansicht dargestellt und die Ruderanimation spiegelt exakt die Bewegung des Ruderers vor dem Bildschirm wieder. Zusätzlich werden Schlagzahl, Meter pro Sekunde und – falls angeschlossen – die Herzfrequenz auf einer frei definierbar langen Strecke optisch angezeigt. Die Ruderdaten werden während des Ruderns in einer zentralen Datenbank gespeichert, so dass man sie jederzeit in seinem eigenen Profil aufrufen und vergleichen kann. Außerdem bietet We-Row ein Forum, eine Chatfunktion, eine Shoutbox und detaillierte Ruderstatistiken an. Beim Rower-of-the-month-Wettbewerb, kann man attraktive Prämien für die am meisten geruderten Kilometer gewinnen.

 

Sollten Ihr noch Fragen haben. Dann einfach bei 4fitness melden. Wir stehen Euch mit Rat und Tat gerne zur Seite.

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Die erste Stunde auf dem Rudergerät

Wie fühlt sich ein Sportler, der seine erste Trainingsstunde auf einem Rudergerät absolviert? Diese Frage soll heute beantwortet werden. Die Erfahrungen einer Person sind natürlich nicht repräsentativ, bieten aber doch einen gewissen Anhaltspunkt für andere Sportler.

Theorie

Rudern ist eine sehr empfehlenswerte Sportart. Sie trainiert sehr viele Muskeln des Körpers gleichzeitig, schont die Gelenke und verbessert Kraft, Ausdauer und Koordination. Wird auf offenen Gewässern gerudert, können eindrucksvolle Beobachtungen in der Natur dazukommen. Im Winter trainiert sich allerdings besser auf einem Rudergerät, worum es hier auch vorrangig gehen soll.

Praxis

Auf dem Rudergerät gilt es, zwei Bewegungen zu koordinieren, nämlich die der Beine und die der Arme. Wer meint, die Hauptarbeit würden die Beine verrichten, irrt sich. Den Rollsitz hin- und her zu verschieben, kostet nicht besonders viel Kraft. Die wird “nur” benötigt, um den Griff nach hinten zu ziehen. Das ist ja auch logisch, denn den Vortrieb des Bootes erreicht man im Wasser ja auch nur dadurch, dass man die Ruderblätter gegen den Widerstand des Wassers bewegt. Also lautet die Aufgabe, die Arbeit der Arme durch die Beinarbeit zu unterstützen.

Und gerade hier liegt die koordinative Herausforderung für den Anfänger. Denn am Anfang des Bewegungsablaufs müssen die Arme noch passiv bleiben, weil die Knie erstmal aus dem “Weg geräumt” werden müssen.  Die Arme sind also zuerst gestreckt, die Knie maximal angebeugt. Wollte man in dieser Position die Arme samt Griff nach hinten ziehen, würde man sich schnell den Griff vor die Knie bzw. Unterschenkel schlagen. Also müssen die Arme zunächst gestreckt bleiben, während die Streckung der Beine beginnt. Damit bewegt sich aber bereits der Körper ein wenig nach hinten, und damit auch der Griff. Die ersten Zentimeter der Bewegung des Griffs werden also durch die Beine initiiert.
Erst wenn die Beine soweit gestreckt sind, dass die Hände mit dem Griff über die Knie hinweg geführt werden können, beginnt die Arbeit der Arme. Mit ihrer Kraft wird der Griff nun zum Oberkörper herangezogen. Der Weg des Griffes weg von der Rolle wird durch die weitere Streckung der Beine zusätzlich noch ein wenig verlängert.

Befindet sich der Ruder in der Endposition, muss die Rumpfmuskulatur den Körper stabilisieren, damit es beim Vorrollen nicht zu Fehlhaltungen und -belastungen kommt. Die Streckung der Arme und das Beugen der Beine erfordern an sich nicht besonders viel Kraft. Wer sich beim Rudern allerdings anstrengen und den Puls in die Höhe bringen will, muss auch in diesem Teil der Bewegung seine koordinativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Denn je schneller die Bewegungen ausgeführt werden, desto höher wird der Widerstand. So kann man also selber bestimmen, ob man sanft dahingleiten möchte oder ob man sich gedanklich ins Finale der Rotsee-Regatta versetzen will.

Die Folgen

Eine Stunde Rudern hat bei unserer Testperson deutliche Spuren hinterlassen: 4 dicke Wasserblasen an den Händen…. Da sieht man, welche Kräfte auf die Haut in der Handinnenfläche einwirken, wenn sie durch die Beugung sowieso schon zusammengedrückt ist und dann noch ständig an den Griff gedrückt wird. Aber Anfänger können getröstet werden: Blasen in den Händen treten auch bei erfahrenen Ruderern auf. Zeig’ mir deine Hände, und ich sage dir, ob du Ruderer bist…. erkennbar an Blasen oder Hornhaut.
Aber das soll natürlich niemanden vom Rudern abschrecken. Denn abgesehen von den geschundenen Händen hat sich ein sehr angenehmes Körpergefühl eingestellt, vor allem ein gestärkter Rumpf. Sobald also die Blasen eingetrocknet sind, geht es wieder auf das Rudergerät. Und vielleicht im nächsten Frühling dann auch mal echt auf’s Wasser.

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Welches Ausdauertrainingsgerät ist das Beste?

Rudergerät, Laufband, Crosstrainer, Radtrainer – welches dieser Ausdauertrainingsgeräte ist das Beste? Mit welchem verbraucht man am meisten Energie? Denn immer wieder hört man Aussagen wie “Laufen ist doppelt so effektiv wie Radfahren, d.h. eine halbe Stunde Laufen bringt so viel wie eine Stunde Radfahren”. Stimmt das, und wenn ja, warum ist das so?

Trainingsdauer und -intensität

Wenn man seine Ausdauerfähigkeit wirkungsvoll trainieren möchte, muss man mindestens 30 Minuten aktiv sein. Denn Ausdauer ist ja als die Fähigkeit definiert, eine bestimmte Leistung über eine längere Zeit erbringen zu können. Diese Leistung muss aerob erbracht werden, d.h. die Muskulatur erhält ausreichend Sauerstoff für ihre Arbeit. Am besten ermittelt und überwacht man diese Intensität mit Hilfe eines Pulsmessers.

Vergleichsmöglichkeiten

Als nächstes stellt sich natürlich die Frage, wie man das Training auf den unterschiedlichen Trainingsgeräten sinnvoll vergleichen kann. Es reicht nicht, nur die Trainingsdauer festzulegen und innerhalb dieser Zeit beliebig zu trainieren und den Kalorienverbrauch zu vergleichen. Denn ein solcher Vergleich kann nur hinken. Wenn man überhaupt den Kalorienverbrauch als Messgröße verwenden möchte, muss man bedenken, dass dieser vom Körpergewicht abhängt. Je schwerer der Mensch, desto höher der Kalorienverbrauch.

Und natürlich hat die Intensität einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch. So wie langsames Gehen auch subjektiv weniger anstrengend als schnelles Laufen ist, verhält es sich auch mit dem Energieverbrauch. Aber genau da wird es schon wieder unscharf. Was für einen weniger gut trainierten Menschen schnelles Laufen ist, ist für einen gut Trainierten “nur” lockeres Traben.
Vergleicht man in diversen Tabellen die Unterschiede bei gleicher Sportart in niedriger und höherer Intensität, so stellt man fest, dass die Spannbreite unterschiedlich ist. Während eine Tempoerhöhung beim Schwimmen oder Skilanglauf keine so große Auswirkung auf den Energieverbrauch gibt, sind die Unterschiede beim Laufen oder Radfahren deutlich größer.

Andere Kriterien

Die Sache mit dem Kalorienverbrauch ist also nicht wirklich so ergiebig. Und der Kalorienverbrauch durch die sportliche Betätigung kann ja sowieso nicht das einzige Kriterium sein. Denn wer mit Sport abnehmen möchte, muss sich auch um die Kalorienzufuhr kümmen. Und abgesehen vom Abnehmen gibt es ja noch viele andere Gründe, Ausdauersport zu treiben. Und damit gehen auch Entscheidungskriterien für das eine oder das andere Ausdauertrainingsgerät einher.

Gelenkbelastung: Wer Probleme mit seinen Gelenken hat, ist mit einem Radtrainer oder einem Crosstrainer am besten bedient. Die Bewegungen sind rund und harmonisch. Beim Radtrainer wird das Körpergewicht überwiegend vom Gerät getragen, und beim Crosstrainer entfällt die Aufprallenergie wie beim Laufschritt.

Zu trainierende Muskeln: Wer auf ein Ganzkörpertraining Wert legt, trifft mit einem Rudergerät oder Crosstrainer die richtige Wahl. Denn hier werden Bein- und Rumpfmuskulatur trainiert. Und je mehr Muskeln arbeiten, desto höher auch der Energieverbrauch – um an das Anfangsthema anzuknüpfen. Und gerade für all diejenigen, die einen sitzenden Beruf haben, ist ein ausgleichendes Training der Rumpfmuskulatur sehr wichtig.
Wer allerdings speziell seine Beinmuskulatur trainieren möchte, wird einen Radtrainer oder das Laufband bevorzugen. Das gilt natürlich auch für Sportler, die sich auf das Radfahren oder Laufen spezialisiert haben und dies möglicherweise sogar in Wettkämpfen betreiben. Dann muss dort der Trainingsschwerpunkt liegen.

Sympathie: Bevor man sich ein Ausdauertrainingsgerät kauft, sollte man sich natürlich immer fragen, was einem am meisten Spaß macht. Denn auf dem gewählten Gerät wird man ja in Zukunft einige Zeit verbringen, und es soll nicht bereits nach wenigen Wochen langweilig werden. Wenn sich das Gerät in unterschiedlichen Intensitäten oder mit verschiedenen Trainingsprogrammen betreiben lässt, schafft dies auch Abwechslung im Trainingsalltag.

Was tun?

Der Kalorienverbrauch sollte nicht als Kriterium zur Auswahl eines Ausdauertrainingsgeräts verwendet werden. Wichtig ist, dass das Trainingsgerät zu den individuellen Voraussetzungen und Anforderungen passt. Denn nur dann wird das Training auch wirklich regelmäßig durchgeführt und bringt die erhofften positiven Wirkungen auf Körper und Geist – fernab vom Kalorienzählen.

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Bewegungsablauf auf dem Rudergerät

Rudern als Sportart wird ja nicht gerade von der Masse betrieben. Das ist einerseits schade, weil es eine sehr schöne Sportart ist. Andererseits ist es natürlich auch verständlich, denn nicht überall gibt es einen See oder Fluss, der ja zum Rudern unerlässlich ist. Und außerdem kann man sich ja nicht mal ebenso ein Ruderboot kaufen und im Abstellraum lagern, bis man wieder ans Wasser kommt.
Aber einen Ruderergometer kann man sich durchaus kaufen und darauf ein gutes Ganzkörper- und Ausdauertraining durchführen. Dabei ist natürlich wichtig, den Bewegungsablauf korrekt durchzuführen. Hierzu ein paar Tipps, bezogen auf ein modernes Rudergerät mit Seilzug.

Ausgangsposition

Der Sitz befindet sich in der vordersten Position und der Zug ist eingerollt. Die Arme sind dabei fast gestreckt, aber im Ellbogen nicht überstreckt. Die Hände umfassen die Griffe so, dass der Handrücken zur Decke zeigt und eine Verlängerung des Unterarms darstellt. Die Griffe sind durch Finger und Daumen vollständig umschlossen, allerdings in keinem Fall verkrampf. Die Unterschenkel stehen fast in senkrechter Position.

Bewegungsablauf nach hinten
Grundsätzlich wird der Oberkörper angespannt, damit weder ein Buckel noch ein Hohlkreuz entsteht. Ansonsten gilt, dass die rückwärtige Bewegung auf dem Rudergerät immer von den Beinen eingeleitet wird. Mit der Beinkraft wird der Rollsitz nach hinten geschoben. Mit leichter zeitlicher Verzögerung werden dann die Arme angezogen und die Ellbogen am Körper vorbei nach hinten geführt. Die Unterarme bleiben parallel zum Boden und die Handgelenke gestreckt. Wenn der Griff vor dem Bauch angekommen ist, sollte auch der Rollsitz in der hintersten Position stehen. Der Oberkörper wird nur ganz leicht nach hinten geneigt und bleibt ansonsten stabil. In Bewegung sind nur die Beine und die Arme, denn der Griff wird mit Hilfe der Arme zum Bauch bewegt und nicht irgendwie der Oberkörper zum Griff.

Bewegungsablauf nach vorne
Auch bei der Bewegung zurück in die Ausgangsposition muss der Rumpf fixiert bleiben. Und hier beginnt die Bewegung mit den Armen. Sobald der Griff über die Knie hinweg geführt worden ist, kann die Vorwärtsbewegung mit der Beugung der Knie eingeleitet werden. Verwechselt man diese Reihenfolge, wird man dies schnell an einer Kollision zwischen Knien und Händen merken. Durch die Führung der Arme sollte man sich aber nicht dazu verleiten lassen, mit dem Oberkörper nach vorne zu gehen, sondern immer schön aufrecht sitzen bleiben.

Diesen Bewegungsablauf übt man am besten erstmal ganz langsam aus. Vielleicht findet man auch einen Trainingspartner, der sich als Beobachter zur Verfügung stellt, da man selber nicht immer auf alle Details achten kann. Oder man stellt sich einen Spiegel in den Trainingsraum, damit man sich selbst kontrollieren kann, z.B. von der Seite, um sicherzugehen, dass der Rücken immer schön gerade ist.
Nach einer Weile wird der Bewegungsablauf sicher schon einigermaßen flüssig und man kann sich dem Rudervergnügen hingeben. Von Zeit zu Zeit sollte man aber immer wieder den Bewegungsablauf prüfen und korrigieren. Denn gerade im Eifer des Gefechts schleichen sich gerne Fehler ein, die auf Dauer zumindest zu Verspannungen führen können. Das Aufwärmen eignet sich immer wieder sehr gut, um die Technik zu überprüfen und an ihr zu feilen.

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Weltmeisterschaften im Ergometer-Rudern

Rudern zählt trotz der Ruder-WM in München und regelmäßigen Erfolgen deutscher Spitzensportler nicht unbedingt zu den Trendsportarten, die sich hoher Medienpräsenz erfreuen. Obwohl Rudern eine durchaus ästhetische Sportart ist, bietet sie sich natürlich nicht für jeden an, denn es ist einerseits ein geeignetes Gewässer erforderlich, das nicht jeder zwangsläufig vor der Haustür hat. Und andererseits kauft man sich nicht mal so einfach ein Ruderboot, wie man sich vielleicht ein Fahrrad oder ein paar Ski kauft. Hobbyrudern ohne Vereinszugehörigkeit ist also so gut wie ausgeschlossen.

Aber halt! Rudern geht doch auch ohne Boot und Wasser – es gibt doch Rudergeräte und –ergometer für zu Hause! Und die haben etliche Vorteile und auch eine gewisse Eigendynamik entwickelt.
Das „Indoor Rudern“ lässt sich viel einfacher lernen als das „Original“ auf dem Wasser. Denn die Gefahr des Kenterns besteht beim Heimtrainer nicht. Da heißt es einfach aufsitzen und losrudern, denn auch alle Vorbereitungen am Boot und das Tragen zum Bootssteg fallen weg.
Rudern ist ein hervorragendes Ausdauer- und Krafttraining, das wirklich alle Muskelgruppen der Arme, Beine und des Rumpfs trainiert. Es eignet sich für alle Altersgruppen und Fitnessgrade, also zum Fit werden, zum Fit bleiben, zum Abnehmen…und auch als Wettkampfsport.

Wettkämpfe am Ruderergometer sind im angloamerikanischen Raum erfunden worden. Und wie es so oft bei Sportarten und –geräten vorkommt, ist die Welle dann auch zu uns herübergeschwappt. Und so werden seit 1996 auch in Deutschland Sieger auf dem Ruderergometer ermittelt. Neben diversen regionalen Wettkämpfen, die teilweise auch zu Serien zusammengefasst werden, gibt es alle Arten von Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene. Die deutsche Spitze kann sich dann bei der Ergometer-Ruder-WM und EM mit den anderen Nationen messen. Während der Markt bei den Rennbooten längst über die Traditionsunternehmen wie Stämpfli und Empacher hinausgeht, hat die Firma Concept bei den Wettkampf-Ruder-Ergometern ein echtes Monopol. Zu den Geräten selbst zählt nämlich noch die entsprechende Hard- und Software, damit die Leistung gemessen und die Positionskämpfe auf eine Großleinwand übertragen werden können. Dort sind die Ruderer allerdings „nur“ Kästchen, die sich in einer Tabelle bewegen. Aber wer weiß, in Zeiten von Second Life sollte es ja eigentlich nicht so schwierig sein Ruderboot-Avatare zu programmieren, die animiert durch das virtuelle Wasser gleiten und um Luftkastenlängen oder Bruchteile davon kämpfen – sofern den Ergometer-Ruderern die Nähe zur ursprünglichen Disziplin wichtig ist.
Denn der Ruder-Ergometer inzwischen zu einem eigenständigen Sportgerät geworden und weit mehr als ein reines Trainingsgerät für den Winter. Im Bewegungsablauf gibt es jedoch einige kleine Unterschiede, die durch das Fehlen des Wassers hervorgerufen werden. Das Gleichgewichtsgefühl wird nicht benötigt, und auch die erforderliche Kraft ist eher gleichmäßig.
Aber sonst gibt es kaum Unterschiede, denn selbst Mannschaftsrennen im Vierer und Achter sind auf dem Ergometer möglich – auch wenn das gemeinsame Boot fehlt. Die Distanzen variieren: von Sprints über wenige Meter bis hin zur klassischen 2.000 m oder Marathon-Strecke ist alles möglich.

Die Teilnehmerschaft der Ergometer-Wettkämpfe ist bunt gemischt: Einige Spitzenruderer verlängern die Saison auf dem Wasser in die Halle, manche Nachwuchssportler finden über einen Ergometer-Wettkampf den Einstieg ins Rudern, einige Ruderer rudern nur noch auf dem Ergometer. Da es bei den Weltmeisterschaften eine Unterteilung nach Altersklassen in Schritten von je 10 Jahren bis 79 Jahre gibt, findet man dort heute auch einige Senioren auf vorderen Plätzen, die vor etwa 30 Jahren schon auf dem Wasser aktiv und erfolgreich waren.
Die Teilnahme an der Ergometer-WM wird über den deutschen Ruderverband abgewickelt. Nur wer sich in den Qualifikationswettkämpfen durchsetzt, kann also an der Meisterschaft teilnehmen.

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Vom Ruderbecken zum Ruder-Ergometer: Rudergeräte einst und jetzt

Heutzutage werden ja sogar auf neuartigen Ruder-Ergometern Weltmeisterschaften ausgetragen. Bevor ich aber darüber berichten werde, soll der Blick heute aber erstmal zurückgehen, denn ich habe in meinem Kinder-Fotoalbum ein paar „Schätzchen“ entdeckt, die 1977 aufgenommen sein müssten.
Weil auch früher im Winter das Rudern auf eiskalten Gewässern kein Vergnügen war – zumal Gore-Tex und Klimafasern damals noch nicht erfunden waren – blieb man im Bootshaus und ging auf den Ruderbock:
Ruderbock Anno 1977

Ein Kasten mit Stemmbrett, Rollsitz und Riemen an einem Gelenk. Spartanisch, aber sehr eng mit dem Ruderboot verwandt, und manchmal das einzige, was man hatte. Einige Ruderer hatten zwar zu der Zeit auch ein Paar Laufschuhe, die sie ab und zu genutzt haben, aber andere Ausgleichssportarten für den Winter waren damals – aus welchen Gründen auch immer – noch nicht so populär.

Fortschrittliche Vereine hatten ein Ruderbecken. In manchen Chroniken wird mit Stolz auf die Einweihung eines solchen Beckens kurz nach Kriegsende hingewiesen. Hier konnten immerhin schon bis zu 4 Sportler gemeinsam trainieren. Die Ruderblätter waren durchbrochen, um gut durch das stehende Wasser bewegt werden zu können, der Rest hatte sehr starke Ähnlichkeit mit dem Ruderboot.

Ruderbecken Anno 1977

Ruderbecken gibt es auch heute noch. Sie sind allerdings weit fortschrittlicher, nicht nur heller und freundlicher, sondern bieten zumindest die Möglichkeit, wahlweise mit Riemen oder Skulls zu rudern und deutsch oder italienisch zu riggern (etwas Ruderchinesisch für Insider). Im Idealfall kann das Training sogar mit Videokameras und anderen technischen Geräten überwacht und gesteuert werden.
Manche Rudervereine haben ihr Ruderbecken inzwischen aber auch aufgegeben, weil sich bei den Fitnessgeräten einiges getan hat.

Die nächste Generation nach dem Ruderbocks wird von Geräte wie dem Kettler Favorit vertreten.

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Die zwei Ausleger machen den gleichen Bewegungsablauf wie im Ruderboot möglich und verlangen eine gute Koordination. Über die Hydraulikzylinder wird die Kraft des Wassers nachempfunden. Der Widerstand lässt sich je nach Stärke und Trainingsziel des Ruderers in mehreren Stufen verstellen. Allerdings ist die gleichmäßige Einstellung beider Zylinder nicht immer ganz so einfach, und die Hydraulik erschwert teilweise eine gleichmäßig fließende Ruderbewegung. Die Überwachung und Steuerung des Trainings über die Herzfrequenz und die Möglichkeit, verschiedene Trainingsprogramme durchzuführen, stellen aber eine weitere Verbesserung im Vergleich zum historischen Ruderbock dar. Für Hobby- und Gesundheitssportler mit kleinem Budget sind diese Hydraulik-Geräte also durchaus in Ordnung.

Bei den modernen Rudergeräten wie dem Kettler Ergocoach ersetzt ein mittig befestigter Seilzug mit Griff die beiden Ausleger. Dadurch muss sich der Trainierende weniger auf die Koordination seiner Arme konzentrieren, entfernt sich aber auch ein wenig von der Ruderbewegung. Dafür kann er sein Rudergerät aber auch alternativ für das Training der Armen und des Oberkörpers im Stand oder im Liegen verwenden.

Ruder-Ergometer

Bei diesem Modell wird die Kraft wie bei den Rad-Ergometern und Crosstrainern über eine Magnet- oder Wirbelstrom-Bremse begrenzt. Die Schwungmasse sorgt für runde Bewegungen und individuelle Möglichkeiten zur Leistungsregelung.

Näher an das Rudergefühl kommt man auf einem Trainingsgerät, das mit einem Luftwiderstands-System arbeitet, wie der Horizon Fitness Oxford. Das Luftrad dreht sich durch die Bewegung des Ruderers und erzeugt einen Widerstand, der beim folgenden Zug so wirkt wie das Rudern im fahrenden Boot.

Und da Rudern ja ein Wassersport ist, hat die Firma Waterrower in ihren Geräten den Luftwiderstand durch den Widerstand des Wassers ersetzt. In einem Wasserbehälter rotiert ein Paddel und bremst die Bewegung. Durch die Füllhöhe im Behälter lässt sich die Stärke des Widerstandes verändern. Und wer vom Freiluftrudern an Wassergeräusche gewöhnt ist, wird sich mit einem der Waterrower sicher wohlfühlen. Ruderer mit einem etwas größeren finanziellen Freiraum können zusätzlich auf die Optik seines Waterrowers schauen und zwischen Geräten in Edelstahl, Kirsch-, Walnuss- oder Eschenholz wählen…vielleicht in Erinnerung an Zeiten, in denen es Ruderbecken gab und die meisten Rennboote aus Holz waren?

Einen kleinen Nachteil haben Rudergeräte allerdings im Vergleich zu Crosstrainern und Fahrrädern: Durch die Vor- und Rückwärtsbewegung kann man nicht lesen. Aber Musik oder Bildung über die akustische Schiene ist natürlich trotzdem möglich – wenn man sich nicht ganz dem Rauschen des Wassers hingeben möchte.
Alles in allem sind die heutigen Rudergeräte also nicht nur für die Spitzensportler geeignet. Auch Breiten- und Gesundheitssportler können auf einem Ruder-Ergometer ein schonendes und effektives Ausdauertraining für den gesamten Körper durchführen. Die Geräte sind durchaus erschwinglich und lassen sich in einer Trainingspause auch Platz sparender verstauen als andere Geräte. Also:

Sind Sie bereit?
Los!

Dieses Kommando gilt nicht nur am Start einer Ruderregatta, sondern auch auf dem Weg zu einem neuen Trainingserlebnis.

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