Archiv für die Kategorie „Laufband“

Kettler Marathon TX5

Kettler Laufband Marathon TX5

Das Band läuft zum September-Oktober 2011 aus.

Sonderpreis nur solange Vorrat reicht!

1795€

Bei weiteren fragen einfach an 4fitness wenden. Wir helfen gerne weiter :-)
http://www.4fitness-shop.de/kettler-marathon-tx-5

Kettler Laufband TX5

Das Kettler Laufband TX5 wird im September 2011 von einem neuen Laufband abgelöst. Das neue Modell wird dann Kettler Track Experience heißen.
Die wichtsten Merkmale bleiben gleich. Der Hauptunterschied liegt dann nur in der Optik.

Bei weiteren fragen wendet Euch einfach an Hr. Steiner unter der Rufnummer 08032-988484.

Life Fitness Laufband CST

Life Fitness überarbeitete sein CST Laufband und bringt dieses ab sofort mit einer neuen Konsole auf den Markt. Das Display läst sich super bedienen und man kann auch jetzt die Menüführung in Deutsch einstellen. Beim alten Modell war nur Englisch als Menüsprache möglich. Der i-Pod Anschluss rundes die Ausstattung super ab.

Der Grundkorpus ist komplett identisch geblieben. Super robustes Band mit einer wirklich schönen Konsole. Ab sofort erhältlich.

Life Fitness Laufband CST

Life Fitness Laufband CST

Life Fitness Laufband CST Konsole

Weitere infos findet man unter www.4fitness-shop.de.

Life Fitness Laufband F1 Smart

Seit 07.02.2011 bietet Life Fitness wieder ein neues Laufband an. Das Band ist klappbar und macht einen sehr robusten Eindruck. Auch die Montage ist recht einfach. Das große Plus ist die Dämpfung bei diesem Band. Diese reduziert die Belastung der Gelenke im Vergleich zum Laufen im Freien. Auch die neue Konsole macht was her. i-Pod Anschluss und USB Anschluss sind vorhanden. Bis zu 7 Programme können jederzeit abgerufen werden. Wenn Sie mehr Auswahl wünschen kann man unter www.virtualtrainer.lifefitness.com sich Programme erstellen und nutzen. Der 2.5 PS Motor und die Lauffläche von 140x51cm reichen für den Hobbyläufer vollkommen aus. Die Geschwindigkeit lässt sich von 0.8 km/h bis 16 km/h einstellen und die Neigung von 0-12%.
Life Fitness ist wieder einmal ein tolles Laufband gelungen.

Life Fitness Laufband F1 Smart

Kettler Laufband Marathon TX5

Kettlers Top Laufband heißt auch im zweiten Jahr hintereinander Marathon TX5. Dieses Band ist für den Hobbyläufer der 3-5 in der Woche laufen möchte bestens geeignet.

Die wichtigsten Eigenschaften:
Die Lauffläche ist mit 150×51 cm ideal und groß genug. Der leistungsstarke Motor kann 3PS vorweisen. Die Steigung bis 12% und die Geschwindigkeit bis 20km/h lassen sich sehr leicht und stufenlos einstellen. Das Display bietet Ihnen 38 Programme an. So wird Ihnen nie langweilig. Ein patentiertes Magnetdämpfungssystem sorgt für höchsten Laufkomfort. Laufband ist klappbar und kann dadurch auch noch leicht verstellt werden.

Das Laufband ist nicht für den Hotel-Rehabereich ausgelegt. Die Klappbarkeit hat auch Ihre Nachteile. Wäre das Band nicht klappbar, wäre es mit einem festen Grundrahmen ausgestattet und dadruch westenlich robuster. Hochwertige Laufbänder sind immer nicht klappbar.

Die Verarbeitung ist wie immer bei der Firma Kettler super. Auch der Aufbau gestalltet sich kinderleicht und dauert max. 30 Minuten. Hier sollte man nur beachten, das der Karton sehr groß ist und sperrig ist. Unser Tipp. Laufband und die anderen Artikel alle aus dem Karton nehmen. So ist das Band handlicher für den Transport zum Aufstellort. Das Kettler Laufband sollte man wenn möglich mit drei oder vier Personen transportieren, da dieses nicht gerade leicht ist. Umso mehr umso besserer.

Das Laufband muss immer schön auf dem Untergrund ( Fliesen, Parkett usw. ) ausgerichtet werden. Die Höhenverstellungen am Laufband erleichtern das. Sonst läuft das Band nicht richtig und klappert. Wenn die Aufstellposition immer die selbe ist, muss man dies ja nur einmal einstellen.

Zum Schluss. Gute Laufschuhe sind natürlich das wichtigste.

Kettler Laufband Marathon TX5

Life Fitness Laufband

Aktuelle Life Fitness Laufbänder 2010/11 für den Heimbereich und Reha-Hotelbereich.

Life Fitness bietet natürlich den Endverbraucher zu Ihren sehr bekannten Studiolinien auch eine super Heimsportlinie an.
Folgende Laufbänder werden hier angeboten.

Life Fitness F3
Life Fitness T3

Life Fitness T5.0
Life Fitness T5.5
Life Fitness T7.0

Life Fitness Laufband T7.0

Die Laufbänder F3 und T3 können mit zwei verschiedenen Konsolen ausgestattet werden. Basic oder Adanced stehen hier zur Auswahl. Außerdem ist das Einstiegslaufband F3 noch klappbar. Dadurch ist dieses Laufband einfach flexibler aufstellbar und auch noch platzsparend.

Die Life Fitness Laufbänder 5.0 bis 7.o sind schon sehr besondere und gute Laufbänder. Dämpfung und die Stabilität sind hier schon hervorragend. Auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich noch am Cockpit und an den Dämpfungseinstellungen.

Life Fitness bietet naütrlich auch Laufbänder für den Reha-Hotelbereich an. Die unten aufgeführten Modelle sind einfach nochmals robuster und wiederstandfähiger als die Heimsportlinie.

Life Fitness Club
Life Fitness Platinum Club 7 Zoll Touchscreen
Life Fitness Platinum Club 15 Zoll Touchscreen

Life Fitness Laufband Club

Wie man auch auf den Bild entnehmen kann. Diese Laufbänder zeichnen sich besonders durch Ihre Robustheit und Langlebigkeit aus. Die Konsole lässt natürlich auch keine Wünsche offen.

Sie möchten alle Modelle im Überblick vergleichen. Man findet diese auch unter www.4fitness-shop.de.

Kettler Laufband Track Performance

Kettler hat vor kurzem sein neues Laufband Track Performance auf den Markt gebracht. Super robustes Laufband. Das kann man bei der Montage feststellen. Da wackelt einfach nichts und die Schrauben passen.

Lauflänge, Laufbreite und Motor reichen für den normalen Läufer der 3-4 mal die Woche laufen möchte vollkommen aus.

Man sollte bei Laufbänder immer 3 Punkte geachten.

Die breite und länge der Lauffläche. Ab 49cm und 145cm ist man im guten Mittelfeld. Drunter sollte man nicht gehen. Beim Nordicwalking geht das jederzeit. Beim Laufen nicht. Außerdem sehr wichtig. Auf den Bildern kann man das oft nicht erkennen wie breit und lang die Bänder sind. Beim Händler vorort einfach testen.
Der Motor muss 2.5PS bis 3.0 PS stark sein. Dann kann man auch ohne Probleme länger und auch starke Steigungen laufen.

Programmanzahl und die Optik sind dann Geschmackssache. Frauen lieben oft das pulsgesteuerte Progamm. Das haben fast alle guten Bänder bereits integriert.

Kettler Laufband Track Performance

Kettler Laufband Track Performance

Welches Ausdauertrainingsgerät ist das Beste?

Rudergerät, Laufband, Crosstrainer, Radtrainer – welches dieser Ausdauertrainingsgeräte ist das Beste? Mit welchem verbraucht man am meisten Energie? Denn immer wieder hört man Aussagen wie “Laufen ist doppelt so effektiv wie Radfahren, d.h. eine halbe Stunde Laufen bringt so viel wie eine Stunde Radfahren”. Stimmt das, und wenn ja, warum ist das so?

Trainingsdauer und -intensität

Wenn man seine Ausdauerfähigkeit wirkungsvoll trainieren möchte, muss man mindestens 30 Minuten aktiv sein. Denn Ausdauer ist ja als die Fähigkeit definiert, eine bestimmte Leistung über eine längere Zeit erbringen zu können. Diese Leistung muss aerob erbracht werden, d.h. die Muskulatur erhält ausreichend Sauerstoff für ihre Arbeit. Am besten ermittelt und überwacht man diese Intensität mit Hilfe eines Pulsmessers.

Vergleichsmöglichkeiten

Als nächstes stellt sich natürlich die Frage, wie man das Training auf den unterschiedlichen Trainingsgeräten sinnvoll vergleichen kann. Es reicht nicht, nur die Trainingsdauer festzulegen und innerhalb dieser Zeit beliebig zu trainieren und den Kalorienverbrauch zu vergleichen. Denn ein solcher Vergleich kann nur hinken. Wenn man überhaupt den Kalorienverbrauch als Messgröße verwenden möchte, muss man bedenken, dass dieser vom Körpergewicht abhängt. Je schwerer der Mensch, desto höher der Kalorienverbrauch.

Und natürlich hat die Intensität einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch. So wie langsames Gehen auch subjektiv weniger anstrengend als schnelles Laufen ist, verhält es sich auch mit dem Energieverbrauch. Aber genau da wird es schon wieder unscharf. Was für einen weniger gut trainierten Menschen schnelles Laufen ist, ist für einen gut Trainierten “nur” lockeres Traben.
Vergleicht man in diversen Tabellen die Unterschiede bei gleicher Sportart in niedriger und höherer Intensität, so stellt man fest, dass die Spannbreite unterschiedlich ist. Während eine Tempoerhöhung beim Schwimmen oder Skilanglauf keine so große Auswirkung auf den Energieverbrauch gibt, sind die Unterschiede beim Laufen oder Radfahren deutlich größer.

Andere Kriterien

Die Sache mit dem Kalorienverbrauch ist also nicht wirklich so ergiebig. Und der Kalorienverbrauch durch die sportliche Betätigung kann ja sowieso nicht das einzige Kriterium sein. Denn wer mit Sport abnehmen möchte, muss sich auch um die Kalorienzufuhr kümmen. Und abgesehen vom Abnehmen gibt es ja noch viele andere Gründe, Ausdauersport zu treiben. Und damit gehen auch Entscheidungskriterien für das eine oder das andere Ausdauertrainingsgerät einher.

Gelenkbelastung: Wer Probleme mit seinen Gelenken hat, ist mit einem Radtrainer oder einem Crosstrainer am besten bedient. Die Bewegungen sind rund und harmonisch. Beim Radtrainer wird das Körpergewicht überwiegend vom Gerät getragen, und beim Crosstrainer entfällt die Aufprallenergie wie beim Laufschritt.

Zu trainierende Muskeln: Wer auf ein Ganzkörpertraining Wert legt, trifft mit einem Rudergerät oder Crosstrainer die richtige Wahl. Denn hier werden Bein- und Rumpfmuskulatur trainiert. Und je mehr Muskeln arbeiten, desto höher auch der Energieverbrauch – um an das Anfangsthema anzuknüpfen. Und gerade für all diejenigen, die einen sitzenden Beruf haben, ist ein ausgleichendes Training der Rumpfmuskulatur sehr wichtig.
Wer allerdings speziell seine Beinmuskulatur trainieren möchte, wird einen Radtrainer oder das Laufband bevorzugen. Das gilt natürlich auch für Sportler, die sich auf das Radfahren oder Laufen spezialisiert haben und dies möglicherweise sogar in Wettkämpfen betreiben. Dann muss dort der Trainingsschwerpunkt liegen.

Sympathie: Bevor man sich ein Ausdauertrainingsgerät kauft, sollte man sich natürlich immer fragen, was einem am meisten Spaß macht. Denn auf dem gewählten Gerät wird man ja in Zukunft einige Zeit verbringen, und es soll nicht bereits nach wenigen Wochen langweilig werden. Wenn sich das Gerät in unterschiedlichen Intensitäten oder mit verschiedenen Trainingsprogrammen betreiben lässt, schafft dies auch Abwechslung im Trainingsalltag.

Was tun?

Der Kalorienverbrauch sollte nicht als Kriterium zur Auswahl eines Ausdauertrainingsgeräts verwendet werden. Wichtig ist, dass das Trainingsgerät zu den individuellen Voraussetzungen und Anforderungen passt. Denn nur dann wird das Training auch wirklich regelmäßig durchgeführt und bringt die erhofften positiven Wirkungen auf Körper und Geist – fernab vom Kalorienzählen.

Die richtige Lauftechnik

Nachdem die Theorie zu Schrittlänge und Schrittfrequenz klar sein sollte und sich ja vielleicht schon der ein oder andere mit der Übung beschäftigt hat, soll es heute noch weiter um die richtige Lauftechnik gehen. Diese Technik gilt sowohl für Läufe in der Natur als auch für das Lauftraining auf dem Laufband. Für das Laufband sind allerdings noch ein paar zusätzliche Tipps zu berücksichtigen, die am Ende des Beitrags genannt werden.

Die richtige Lauftechnik besagt, dass der Fuß mit der gesamten Ferse aufkommen soll. Das Fußgelenk bildet dabei einen stumpfen Winkel und der gesamte Fuß wird von der Ferse her abgerollt. Der Abstoß erfolgt dann über den Großzehenballen. Die Füße werden parallel geführt, die Fußspitzen nicht nach innen oder außen gedreht. Beim Abstoß wird das Bein gestreckt, allerdings nicht überstreckt, um Schäden für das Kniegelenk zu verhindern.

Laufen

Bild: www.pixelio.de, Fotograf: Klicker

Die Arme werden im Ellbogen angewinkelt, so dass sich ein rechter Winkel zwischen Ober- und Unterarm ergibt. Anders ausgedrückt: die Unterarme bewegen sich parallel zum Boden neben dem Körper gerade nach vorne und hinten. Wer dabei an eine Dampfeisenbahn denkt, hat sich eine gute Eselsbrücke im Kopf.

Eisenbahn

Bild: www.pixelio.de, Fotograf: Günter Havlena

Die Arme und Beine sollten synchronisiert sein, d.h. wenn sich der Ellbogen in der hintersten Position befindet, sollte das Knie des gegenüberliegenden Beins in der höchsten Position sein.
Diese technischen Feinheiten probiert man natürlich zunächst bei einem ganz langsamen Lauftempo aus. Nach und nach sollte einem der Bewegungsablauf dann in Fleisch und Blut übergehen, damit man sich nicht nur und ausschließlich auf Ellbogen und Knie konzentrieren muss. Allerdings kann es nichts schaden, wenn man sich beispielsweise beim Einlaufen immer mal wieder ein paar Minuten Zeit nimmt, um seine Technik zu überprüfen oder daran zu feilen.
Die Hände werden locker gehalten, wobei sich die Finger meist leicht einrollen. Man sollte also weder krampfhaft eine Faust bilden, noch die Finger explizit nach vorne strecken.
Der Kopf wird gerade gehalten, der Blick geht nach vorne. Gerade dieser Punkt ist auf dem Laufband wichtig. Aus Angst, neben das Band zu treten, schauen nämlich viele Läufer auf dem Band nach unten auf ihre Füße und werden dadurch aber erst recht unsicher und nervös.

Auf dem Laufband treten auch öfter Fehlhaltungen auf. Achten Sie also dort ganz besonders darauf, dass Sie die Schultern nicht hochziehen, die Hände nicht verkrampfen und die Arme wirklich nur neben dem Körper führen.

Die Bewegung sollte immer nach vorne gerichtet sein, denn wer nach oben springt, verliert nicht nur an Schrittlänge, sondern erhöht auch die Wucht der Landung.

Sicher ist ein Laufband am Anfang gewöhnungsbedürftig, da es schmaler und kürzer als ein Waldweg ist. Deshalb sollte man immer die Mitte des Bandes auswählen. Das hat einerseits den Vorteil, dass man die Anzeige des Bordcomputers leichter ablesen und den Notstopp leichter erreichen kann, und andererseits den Vorteil, dass verhindert andererseits, dass man zu nah an das Ende der Lauffläche gerät und vom Band stürzen könnte.

Zur eigenen Sicherheit sollte man das Band nur betreten und verlassen, wenn es steht. Das Tempo des Bandes sollte dann langsam erhöht bzw. gesenkt werden. Für Notfälle gibt es dann den Notstopp, so dass Aufspringen auf das laufende Band und abspringen vom laufenden Band tabu sein sollten.
Am Anfang ist es durchaus zulässig, die Griffe zum Festhalten zu benutzen. Sobald man sich aber auf dem Laufband wohlfühlt, sollten sich die Arme in die oben beschriebene Haltung bewegen, da durch das Festhalten nicht nur ein unnatürlicher Bewegungsablauf herbeigeführt wird, sondern auch der Kalorienverbrauch niedriger liegt.

Schrittlänge und Schrittfrequenz beim Laufen

Neben den passenden Laufschuhen ist natürlich auch die richtige Lauftechnik ausschlaggebend dafür, ob das Lauftraining ohne unerwünschte Nebenwirkungen absolviert werden kann. Und wer nicht „nur“ aus gesundheitlichen Gründen läuft, sondern sich auch noch mit der Uhr oder anderen Läufern messen möchte, der kann natürlich mit der richtigen Lauftechnik auch noch einiges gewinnen. Die Erfahrung und gerade auch die Beobachtung von Spitzenläufern zeigen allerdings auch, dass man auch mit der „falschen“ Technik schnell sein kann. Aber da ja Ausnahmen bekanntlich die Regel bestätigen, wollen wir uns hier mit dem Idealfall beschäftigen.

Beim Laufen gibt es zwei Parameter, die der Läufer beeinflussen kann und die ihrerseits die Geschwindigkeit bestimmen: Die Schrittlänge und die Schrittfrequenz pro Minute. Ein Anfänger schafft meist 115 Schritte pro Minute, ein trainierter Läufer kommt auf 170 bis 180 Schritte pro Minute. Nur zum Vergleich: die weltbesten Marathonläufer machen 200 Schritte pro Minute.
Die Schrittfrequenz wird einerseits durch die verfügbare Kraft und Energie bestimmt, andererseits durch die Lauftechnik, die Koordination und die Armarbeit.
Die Schrittlänge orientiert sich zum Teil natürlich an den anatomischen Gegebenheiten, d.h. ein Läufer mit langen Beinen ist einem kleinen Läufer gegenüber deutlich im Vorteil. Aber auch hier sind Kraft und Technik weitere Einflussfaktoren, die beispielsweise durch Gymnastik verbessert werden können. Wie misst man nun die Schrittlänge während der dynamischen Bewegung des Laufens? Am besten, indem man sich den Untergrund als Helfer nimmt. Wer im Schnee oder auf Sand läuft, hinterlässt Spuren, die er auswerten kann. Da diese beiden Konstellationen allerdings eher selten anzutreffen sind und unter Umständen auch den Laufstil verändern können, bediene ich mich einer Pfütze am Rande eines asphaltierten Feldweges. Ich mache mir die Schuhsohlen in der Pfütze nass und laufe ein paar Schritte. Dann gehe ich zurück und vermesse den Abstand zwischen je zwei Fußabdrücken. Ganz perfekt wäre es, ein Maßband mitzunehmen. Für Daumenwerte reicht aber auch die Vermessung mit den eigenen Füßen.
Ein paar Rechenbeispiele zeigen nun, wie sich Variationen bei Schrittlänge und Schrittfrequenz auf das Lauftempo auswirken:

170 Schritte/Min x 1,5 m Schrittlänge = 225 m/Min –> 39:15 Min über 10 km
174 Schritte/Min x 1,5 m Schrittlänge = 261 m/Min –> 38:18 Min über 10 km
174 Schritte/Min x 1,55 m Schrittlänge = 270 m/Min –> 37:05 Min über 10 km

Diese Zeiten sind zwar sicher für den Gesundheitssportler unerreichbar. Aber es geht ja auch gar nicht um das absolute Tempo, sondern um die Änderungen. 4 Schritte pro Minute oder 5 cm Schrittlänge machen nämlich schon einen großen Unterschied.

Mancher Läufer verringert seine Schrittlänge schon durch eine falsche Oberkörperhaltung. Probieren Sie einmal folgendes aus: Stellen Sie sich hin und ziehen Sie ein Bein Richtung Oberkörper hoch. Neigen Sie nun danach den Oberkörper durch Abknicken in der Hüfte nach vorne und heben Sie das Bein erneut an. Sie werden sicher feststellen, dass die Vorbeugung des Oberkörpers die Höhe des Beins beeinträchtigt. Das heißt also: Wer beim Laufen mit dem Oberkörper nach vorne einknickt, reduziert seine Schrittlänge.

Die Gymnastikübung zur Verbesserung der Schrittlänge geht wie folgt:
Stellen Sie sich einen Schritt von der Wand. Ziehen Sie nun schwungvoll ein Bein nach oben, gehen Sie mit dem anderen Fuß auf die Fußspitze und neigen Sie den gestreckten Körper nach vorne, so dass Sie sich in der Endposition mit einem Fuß auf der Fußspitze stehen, dass sich das Knie das anderen Beins vor dem Oberkörper befindet und Sie sich mit den Händen an der Wand abstützen. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals und wechseln Sie zwischendurch immer wieder die Seite.