Ernährung im Sinne der Traumfigur

Anfang dieser Woche habe ich ja bereits erläutert, was für die Traumfigur auf dem Trainingsplan stehen sollte.

Nun soll es darum gehen, wie man mit dem richtigen Ernährungsplan abnehmen kann. Denn auch in diesem Bereich hält sich so mancher Irrglaube hartnäckig. Hier erfahrt ihr, wie ihr effektiv abnehmen könnt, und bei welchen Abnehmtipps es sich nur um Mythen handelt.

Ernährung im Sinne der Traum-Figur

Foto: pixelio, Fotograf: cameraobsura

Diät Mythen

Angeblich sollen ja die Kalorien, die in abendlichen Mahlzeiten aufgenommen werden, schwerer wiegen als die vom Morgen. Das ist allerdings Unsinn. Entscheidend sind nur der Kalorienverbrauch durch den Grundumsatz und körperliche Arbeit und die Anzahl der aufgenommenen Kalorien. Nimmt man mehr Kalorien auf, als man verbraucht, lagert der Körper diese in Form von Fett ein. Nimmt man weniger Kalorien auf, als man verbraucht, nimmt der Körper die benötigte Energie aus den Fettreserven. Diese Erkenntnis sollte man also beherzigen, wenn man sein Gewicht reduzieren möchte. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben und die Kalorienzufuhr nicht zu sehr drosseln. Denn auf der einen Seite müssen dem Körper verschiedene Nährstoffe zugeführt werden, da er diese nicht selber herstellen kann. Auf der anderen Seite sollte man seinem Körper keine Notsituation vorgaukeln, weil der Körper nicht unterscheiden kann. Wäre nämlich eine ausreichende Nahrungsaufnahme tatsächlich nicht möglich, würde der Körper sozusagen auf „Sparflamme“ schalten, um möglichst wenig Brennstoff zu verbrauchen. An diesen geringen Verbrauch gewöhnt er sich dann, und wenn wieder mehr Kalorien zugeführt werden, bildet er zunächst Reserven für schlechte Zeiten – in Form von Fettreserven.
Wer weniger Kalorien zu sich nimmt, als verbraucht, aber trotzdem nicht abnimmt, sollte einmal seinen Koffeinkonsum betrachten. Laut Sasha Walleczek ist es nämlich möglich, dass der tägliche Kaffeegenuss das Abnehmen verhindern kann. Mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag sollten es nicht sein. Möglicherweise ist aber auch das noch zu viel, so dass Erfolge beim Abnehmen nur bei einem kompletten Verzicht auf Koffein möglich sind. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von etwa 2 l pro Tag ist wichtig. Diese Menge sollte über Mineralwässer, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und Obst- oder Gemüsesäfte aufgenommen werden. Kaffee zählt übrigens bei dieser Rechnung nicht als Getränk – im Gegenteil. Kaffee entzieht dem Körper Flüssigkeit, was durch das Glas Wasser wieder ausgeglichen werden soll, was in Kaffeehäusern dazu gereicht wird.

In der Sauna abnehmen

Und noch ein Mythos zum Thema Flüssigkeit: Wer meint, er könne in der Sauna abnehmen, irrt sich, auch wenn er vor dem Saunagang mehr Gewicht auf die Waage gebracht hat als nachher. Den Unterschied macht lediglich die Flüssigkeit, die beim Schwitzen verloren gegangen ist. Und es wäre töricht, diese nicht umgehend wieder zu ersetzen. Fettpölsterchen lassen sich in der Sauna nicht wegschmelzen.

Tipps zum Abnehmen

Gibt es nicht doch einen Trick, wie man erfolgreich weniger essen kann? Vielleicht gelingt es, das Hungergefühl zu reduzieren, wenn man vor dem Essen ein Glas Wasser trinkt oder die Mahlzeit mit einem Salat beginnt. Auch Ausdauertraining kann das Hungergefühl reduzieren, genauso wie eine anregende Beschäftigung verhindert, dass man nebenbei aus Langeweile meist Süßigkeiten oder fetthaltige Snacks zu sich nimmt. Das Problem an gesalzenen Mandeln oder Nüssen ist nämlich laut Sasha Walleczek das Salz, was den Sättigungseffekt verhindert. So hört man erst auf zu essen, wenn die Packung leer ist, und so wird die eigentlich gesunde Nuss zu einer Kalorienbombe.
Wer bewusster isst, also nicht nur hinsichtlich der Herkunft und Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel, sondern auch hinsichtlich der Ruhe und Entspannung während der Mahlzeit, ist gut beraten – selbst wenn Abnehmen gar nicht angesagt sein sollte.

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2 Kommentare zu „Ernährung im Sinne der Traumfigur“

  • Hallo,

    erstmal – sehr tolle und informative Seite!!!
    Zum Kaffee – woher beziehen Sie denn diese Informationen? Das KAffee dem Körper Wasser entzieht ist schon seit langem wiederlegt und genauso ein Ammenmärchen wie der super Eisenlieferant Spinat.

    Weitere Infos hier -> http://www.die-forschenden-pharma-unternehmen.de/medizin/wissenswertes/wissen_kaffee/ oder einfach mal Googeln…

    Die Empfehlung, zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, beruhte u. a. auf der Fehlinterpretation der Ergebnisse einer Studie, in der die Gesamtwassermenge als alleiniges Maß für die Beurteilung der Flüssigkeitsversorgung herangezogen wurde:

    Bei zwölf Freiwilligen, die seit fünf Tagen keinen Kaffee mehr getrunken hatten, führte der Konsum von sechs Tassen Kaffee am Versuchstag zur durchschnittlichen Abnahme des Körpergewichts von 0,7 kg und einem gleichzeitigen Anstieg des Urinvolumens und der Natriumausscheidung. Die Schlussfolgerung von Kaffee als Flüssigkeitsräuber beruht auf einem Irrtum, der die vorübergehende Abnahme des Körpergewichts und damit der Gesamtkörperwassermenge mit einer Verschlechterung der Flüssigkeitsversorgung gleichsetzte. Diese Abnahme stellt jedoch nicht zwangsläufig eine Verschlechterung der Flüssigkeitsversorgung dar. Ein Wasser- bzw. Flüssigkeitsmangel ist durch Faktoren, wie die Erhöhung der Urinkonzentration (Anzahl gelöster Teilchen, Osmolalität) und erhöhter Elektrolytausscheidung gekennzeichnet.

    Wird Kaffee regelmäßig in konstanter Menge konsumiert, so besteht keine erhöhte Wasser- sowie Natriumausscheidung infolge der erhöhten Aktivität verschiedener Kompensationsmechanismen.

  • Polo:

    Das mit dem Kaffee stimmt nicht. Er entzieht dem Körper kein Wasser.
    Was mich jedoch überrascht ist der Teil mit der Sauna. Sehr informativ!

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