Fitnessgeräte-Training im Sommer

Für manch’ einen ist es vielleicht ein Widerspruch, im Sommer drinnen auf einem Fitnessgerät zu trainieren, weil es draußen doch viel schöner ist. Aber wenn man einmal genauer hinschaut, zeigt sich, dass das Training in der freien Natur gerade im Sommer auch so seine Tücken haben kann, die man drinnen nicht antrifft. Während ich persönlich gut mit hohen Temperaturen klarkomme, aber bei Kälte keine sportlichen Spitzenleistungen erbringen kann, geht es anderen Sportlern genau umgekehrt. Je wärmer es wird, desto geringer sind ihr Leistungsvermögen und auch das Wohlbefinden. Und da das Wohlbefinden im Gesundheitssport natürlich immer im Vordergrund stehen sollte, gibt es kaum einen Grund, gegen die eigene Natur zu trainieren.
Aber schauen wir doch einmal im Detail, was den Sportler im Sommer im Freien erwartet und welche Unterschiede sich beim Indoor-Training ergeben:

Sonne
Klimawandel hin oder her – die Sonnenstrahlen sind inzwischen so stark geworden, dass sich Sportler mit heller Haut durchaus schon innerhalb einer Stunde einen Sonnenbrand holen können. Das heißt, dass man sich beim Joggen, Nordic Walken, Inline-Skaten usw. auch in Tallagen schon mit Sonnencreme einschmieren sollte. Bei Bergtouren gilt das natürlich erst Recht und doppelt so stark. Wer sich in seiner Haut nicht mehr wohlfühlt, wenn der Schweiß an der fettigen Haut abperlt, der kann sich nur durch lange Ärmel und Hosenbeine vor der Sonne schützen. Oder er bleibt eben gleich im Haus.
Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass die Augen draußen durch eine Sonnenbrille zu schützen sind. Und wer die Kombination von Sonnenbrille und von der Stirne tropfendem Schweiß nicht mag, kann ebenfalls nur im Haus bleiben.

Wärme
Je wärmer es ist, desto mehr Flüssigkeit sollte bereits während des Trainings zugeführt werden. Wer auf dem Heimtrainer trainiert, kann beliebige Mengen in Reichweite stellen oder sogar zwischendurch mal kurz pausieren und die leere Flasche auffüllen. Wer sich draußen bewegt, muss seinen Getränkevorrat zumeist mitnehmen. Zum Nordic Walking gibt es ja diese Gürteltaschen mit Flaschenhalterung, und auch am Fahrrad lässt sich ein Flaschenhalter montieren. Beim Joggen allerdings ist es mit der Flasche schon deutlich schwieriger, weil die Flaschengürtel mit dem Laufschritt auf- und abhüpfen. Und auch die Trinkrucksäcke sind wohl nicht das ultimative Vergnügen.
Da kann sich ein Läufer glücklich schätzen, wenn er einen Begleiter auf dem Fahrrad hat, der sozusagen den Wasserträger spielt. Aber das wird wohl eher die Ausnahme sein.

Ozon
Ozon ist in den letzten Jahren etwas aus den Schlagzeilen gekommen. Das bedeutet aber sicher nicht, dass die Luft zwischenzeitlich wieder sauberer geworden ist. Denn nach wie vor bildet sich aus den Luftschadstoffen unter Sonneneinstrahlung Ozon, das im schlechtesten Fall zu dauerhaften Schädigungen der Atemwege führen kann. Hysterie ist allerdings fehl am Platze. Nach Möglichkeit sollte das Training in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden und nicht dauerhaft bei hohen Ozonkonzentrationen durchgeführt werden. So hat der Organismus die Chance, kleinere Schädigungen nochmal rückgängig zu machen.

Wer also das Glück hat, für sein Fitnessgerät ein Plätzchen im kühlen Keller gefunden zu haben, der wird sich sicher auch bei hohen Außentemperaturen auf sein Training freuen und dem inneren Schweinehund keine Chance geben. Es bietet sich allerdings auch eine Mischung aus Indoor- und Outdoor-Training an, denn mit dem richtigen Schutz hat die Sonne durchaus auch positive Wirkungen, u.a. auch auf die Psyche. Denn der nächste grau-finstere November kommt bestimmt. Hauptsache, es bleibt eine gewisse Regelmäßigkeit beim Training erhalten, und auch die Freude am Sport schmilzt im Sommer nicht dahin.

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2 Kommentare zu „Fitnessgeräte-Training im Sommer“

  • Hallo,
    Heimtraining halte ich durchaus fuer eine Sportart, die man auch im Sommer ausüben kann. Ich mache morgens die nachrichten an und setze mich auf meinen Sitz Heimtrainer. Fit und informiert kann ich dann an meine Arbeit gehen.

    Erhard

  • Ich habs mal eine zeitlang mit Indoorsport versucht. Aber bei mir geht nichts ueber Sport an der freien Luft. Ist erinfach etwas anderes als in der Wohnung. Der Fahrtwind sorgt auch fuer ausreichend Kuehlung – zumindest beim Mountainbiken.

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