Fitnesstraining mit dem Stepper

Stepper sind klein, handlich und preiswert. Die einfache Form des Steppers lässt sich einfach nach Hause tragen, in jeder Wohnung nutzen und in trainingsfreien Zeiten mühelos in einer Ecke oder auch unter dem Bett verstauen. Ein paar deutliche Vorteile eigentlich, aber trotzdem sind Stepper schon wieder auf dem Rückzug. Warum das so ist und für wen ein Stepper dennoch ein empfehlenswertes Trainingsgerät ist, soll hier erklärt werden.

Stepper gibt es in mehreren Varianten. Die Urform des Steppers besteht aus zwei Trittflächen und bestenfalls einem kleinen Trainingscomputer. Damit kann man das bergauf gehen oder Treppensteigen auf der Stelle simulieren. Über Hydraulikzylinder wird die Bewegung gebremst. Teilweise können auch unterschiedliche Belastungsstufen eingestellt werden.

Der Nachteil dieser Geräte liegt zunächst darin, dass ausschließlich die Bein- und Gesäßmuskulatur trainiert wird, während die Arm- und Rumpfmuskulatur unbeteiligt ist. Eine einfache Verarbeitung führt bei diesen Geräten auch oft dazu, dass sie nicht besonders rund laufen und mit jedem Schritt hohe Stoßbelastungen auf die Kniegelenke und die Wirbelsäule entstehen.

Wer also dennoch auf einem solchen Stepper trainieren möchte, sollte auf eine korrekte Bewegungsausführung achten, d.h. die Knie nie komplett durchstrecken und den Rücken immer in seiner physiologischen Form halten. Auch sollte nicht das gesamte Ausdauertraining auf dem Stepper durchgeführt werden, sondern beispielsweise nur die Einheiten, die witterungsbedingt nicht draußen stattfinden können.

Aber die Tatsache, dass die einfachen Stepper wenig empfehlenswert sind, ist ja nicht das Ende aller Trainingsmöglichkeiten. Vielmehr wurde der Stepper ja weiterentwickelt und um Handläufe ergänzt. Dadurch ist zwar der Vorteil der leichten Verstaubarkeit weggefallen, aber gleichzeitig ist der Trainingscomputer vom Fußboden nach oben gekommen und natürlich deutlich besser ablesbar geworden. Diese größeren Geräte sind zwar teurer, dafür aber auch besser verarbeitet, stabiler und damit sicherer. Die Belastungsintensität kann in mehreren Stufen eingestellt werden, und der Trainingscomputer zeigt neben der Schrittzahl auch Pulswerte an.

Aber auch bei den hochwertigeren Geräten ist der richtige Bewegungsablauf wichtig, damit das Training den gewünschten Effekt hat und nicht mit Verletzungen abgebrochen werden muss.

Die Handläufe sollten dazu benutzt werden, eine korrekte Oberkörperhaltung zu erreichen. Der Rücken soll gerade sein, weder im Schulterbereich zu einem Buckel gewölbt, noch im Lendenbereich zu einem Hohlkreuz verformt sein, sondern genau die doppelte S-Form annehmen, die die Wirbelsäule natürlicherweise hat. Auch die Schultern und Arme sollen locker bleiben und auf keinen Fall verkrampft sein. Die Hände legt man am besten nur locker auf die Handläufe, eben nur, um den Oberkörper zu stabilisieren, und nicht, um die Beine um einen Teil des Körpergewichts zu entlasten.

Die Knie werden nie komplett durchgestreckt, sondern bleiben auch dann ganz leicht gebeugt, wenn sich der Fuß in der untersten Position befindet. In der Bewegung bleiben die Knie immer oberhalb der Füße, werden also weder nach innen noch nach außen gedreht.

Die Füße müssen immer ganz auf den Trittbrettern stehen, so weit vorne wie möglich und von der Fußspitze bis zur Ferse.

Der Bewegungsablauf sollte so rund wie möglich sein. Das bedeutet natürlich auch, dass man langsam beginnt und steigert und das Training auch langsam wieder ausklingen lässt die Bewegung und keinesfalls abrupt abbricht, um die Gelenke nicht als Bremspuffer zu missbrauchen.

Die weitere Entwicklung hat aus dem Stepper den Cross- und Ellipsentrainer gemacht. Damit trainiert man zusätzlich auch den Oberkörper und führt einen natürlicheren Bewegungsablauf durch.

Category: Product #: Regular price:$ (Sale ends ) Available from: Condition: Good ! Order now!
Reviewed by on. Rating:

Kommentieren