Sportlerernährung

Sport und Ernährung – ein Paar, das immer gerne zusammen behandelt wird. Meist geht es entweder darum, wie man mit diesem Paar das Körpergewicht reduzieren kann, oder es geht darum, wie man mit Hilfe der Ernährung die Leistungsfähigkeit steigern kann. Zu beiden Bereichen kursieren jede Menge Meinungen, die sich allerdings bei genauerem Hinsehen fast alle als Mythen erweisen. Aber erstaunlicherweise spricht sich das scheinbar nicht erfolgreich rum. Vielleicht ist es einfach zu banal, dass alle Hobby- und Freizeitsportler “nur” eine ausgewogene Mischkost benötigen. Denn das Training selber ist das Ausschlaggebende, nicht die Sportlerernährung.

Muskelaufbau Ernährung – Eiweiß als Wundermittel der Sportlerernährung?

Krafttraining und Eiweiß gehören zusammen, wenn starke Muskeln das Ziel sind – so wird jedenfalls behauptet. Ob das Eiweiß nun aus speziellen Pulvern oder eiweißreichen Nahrungsmitteln aufgenommen wird, ist ziemlich egal, denn es ist auf jeden Fall unnötig. Die Eiweißmenge, die üblicherweise mit der Nahrung aufgenommen wird, ist völlig ausreichend. Denn auch Kraftsportler haben keinen erhöhten Eiweißbedarf. Um Muskeln aufzubauen, ist regelmäßiges Training und ein wenig Geduld erforderlich – mehr nicht. Eine erhöhte Eiweißzufuhr kann sogar negative gesundheitliche Wirkungen haben wie z.B. eine verringerte Nierenfunktion. Zu viel Eiweiß hat auch die gleiche Wirkung wie zu viel Essen im Allgemeinen: die nicht verbrauchten Kalorien werden in den Fettreserven des Körpers gespeichert. Und das passt ja nun gar nicht zum Muskelaufbau..

Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme

A propos Fettreserven:  Oft wird behauptet, dass die Uhrzeit der Nahrungsaufnahme einen Einfluss auf die Anlage von Fettreserven hat. Wer auf das Abendessen verzichtet, nimmt ab oder weniger zu, so wird gesagt. Auch wenn dies manchmal der Fall ist, liegt es nicht an der Uhrzeit, sondern daran, dass einfach weniger Gesamtkalorien aufgenommen werden. Wer spät abends und somit kurz vor dem Schlafengehen noch viel essen möchte, sollte allerdings leicht verdauliche Speisen bevorzugen, damit der Magen über Nacht nicht auf Hochtouren laufen muss.

Mehrbedarf durch Sport

Je intensiver Sport getrieben wird, desto höher wird der Bedarf bestimmter Nährstoffe. Auch diese Ansicht ist verkehrt. Wenn es Mangelerscheinungen geben sollte, dann sind diese durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten zu beheben, egal wie intensiv Sport getrieben wird. Der Mangel sollte auf jeden Fall ausgeglichen werden, und damit kann sogar eine Leistungssteigerung einhergehen. Andererseits hilft aber viel nicht viel, denn eine zu hohe Zufuhr bestimmter Nährstoffe ist leicht wieder kontraproduktiv. Treten Mangelerscheinungen im Zusammenhang mit Erkrankungen auf, ist sowieso der Arzt der richtige Ansprechpartner, der den Mangel nach einer Untersuchung genau diagnostizieren kann.

Kohlenhydrate 

Was das Eiweiß für den Kraftsportler, sollen die Kohlenhydrate für den Ausdauersportler sein. Für Hobbysportler und Trainingseinheiten bis zu 2 Stunden ist aber diesbezüglich nichts Besonderes zu beachten, denn auch für Sie reicht die normale Ernährung aus. Und was zuviel an Kohlenhydraten “geladen” wird, endet als Fettpolster auf der Hüfte oder anderswo.

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