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Krafttraining

Wenn man den Begriff Krafttraining hört, kommen verschiedene Assoziationen. Meist ist irgendwo der kraftgestählte Bodybuilder dabei oder auch der Muskelmann, der Fässer stemmt oder Lokomotiven wegziehen kann. Auch Doping wird häufig mit dem Krafttraining verbunden. Vom Waschbrettbauch träumt dann auch noch so mancher. Dass Krafttraining aber auch einen ganz sanften Aspekt haben und ohne Gewichte auskommen kann, wird selten bedacht. Deshalb hier ein paar Fakten zu den unterschiedlichen Aspekten des Krafttrainings.

Zunächst ein paar Worte zum Thema Doping. Radio Tirol hat kürzlich von einer Untersuchung berichtet, die folgende Zahlen ermittelt hat: 20% der Kraftsportler in Fitness-Studios verwenden Dopingmittel. Zwei Drittel sind dabei Männern, ein Drittel Frauen. Und das Durchschnittsalter liegt bei 25 Jahren. Erschreckend ist, dass teilweise eher sorglos mit den Mitteln umgegangen wird, die ja doch erhebliche gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen.
Besinnen wir uns also auf die Natur und nutzen und unterstützen wir das, was sie uns mitgegeben hat. Denn die Kraftfähigkeit liegt in den Genen und kann also nur in bestimmten Grenzen gesteigert werden. Das ist aber auch nicht weiter tragisch, denn dicke Muskelbäuche sind für einen gesunden Körper nicht nötig. Starke Muskeln, die die Körperstatik erhalten und die Gelenke unterstützen, sind jedoch sehr empfehlenswert.
Zu Beginn des Trainings genügend für die Kräftigung der Muskulatur das eigene Körpergewicht. Zum Training der Arm- und Beinmuskulatur können auch Medizinbälle oder Thera-Bänder eingesetzt werden. Die letzte Steigerungsmöglichkeit liegt dann in der Verwendung von Gewichten, sei es in Form von Hanteln oder von Kraftstationen. In beiden Fällen ist die Gewichtsbelastung individuell veränderbar, d.h. dass sowohl weniger trainierte Personen als auch bereits gut trainierte Sportler die richtige Gewichtsklasse finden können.

Kraftstationen
Manche Leute begegnen diesen Geräten mit Angst, für die es aber keinen Grund gibt. Natürlich ist es wichtig, die Bewegung korrekt auszuführen. Allerdings ist die Möglichkeit für Fehler bei Kraftstationen eher begrenzt. Die Abstufung der Gewichte variiert je nach Übung, liegt meist bei 5 oder 10 kg und lässt sich durch einen Stift einfach verändern. Im Fitness-Studio gibt es für jede Muskelgruppe ein eigenes Gerät. Für den Heimgebrauch werden Kombigeräte angeboten, die auf wenig Raum verschiedene Übungen für Arme, Beine, Rücken und Brustmuskulatur ermöglichen. Allerdings gibt es nur einen gemeinsamen Gewichtsblock, so dass immer nur eine Person aktiv sein kann. Trotzdem kann man natürlich zu zweit trainieren, denn während einer trainiert, macht der andere Pause, erholt sich und überwacht die korrekte Bewegungsausübung seines Partners. So verbindet man das Angenehme mit dem Nützlichen und hat kann sich gegenseitig zum Training motivieren.

Hanteln
Auch beim Training mit freien Hanteln ist das eben genannte paarweise Training sinnvoll und empfehlenswert, da noch mehr Augenmerk auf die korrekte Bewegungsausführung und die Sicherung des freien Gewichts gelegt werden sollte. So darf der Pausierende immer einen Blick auf den Rücken seines Trainingspartners werfen und korrigieren, wenn er einen Rundrücken, Buckel oder ein Hohlkreuz sieht.
Allerdings sollte man gerade beim paarweisen Training vernünftig bleiben und nicht vor dem Trainingspartner mit zu hohen Gewichten glänzen wollen. Denn das Krafttraining ist nur dann sinnvoll, wenn man nach einem sorgfältigen Aufwärmen langsam die Gewichtsbelastung steigert und diese immer an den aktuellen Trainingsstand und auch die Tagesform anpasst. Natürlich muss auch die Muskelkraft regelmäßig trainiert werden, idealerweise an 2 oder 3 Tagen in der Woche mit entsprechenden Ruhe- oder Ausdauertrainingstagen dazwischen.