Was bringen Teleskop-Stöcke zum Wandern?

Wanderstöcke oder Teleskop-Stöcke sind zwar kein typisches Fitnessgerät. Aber wer sich über den Winter mit einem solchen in Form gehalten hat, unternimmt sicher gerne mal eine Wanderung in den Bergen. Und da hat er sich vielleicht schon mal die Frage gestellt, ob es sich nicht vielleicht doch mit diesen speziellen Wanderstöcken besser geht.
Und die lässt sich klar mit „ja“ beantworten. Die Stöcke führen vor allem bergab zu einer eindeutigen Entlastung der Knie. Und die Stöcke verleihen Sicherheit, z.B. auf Schneefeldern, bei Bachquerungen und auf schmalen Wegen. Sie leisten also harte Arbeit und tragen oftmals eine hohe Last. Grund genug, sich einen qualitativ hochwertigen Stock eines Markenanbieters auszusuchen, auch wenn die No-Name-Angebote ab 20 Euro sicher im ersten Moment reizvoll erscheinen.
Ich jedenfalls kann Teleskop-Stöcke beim Wandern nur wärmstens empfehlen und gehe seit Jahren nur selten ohne Stöcke. Nun sind sie an mehreren Stellen abgenutzt, so dass ein Neukauf ins Haus steht. Deshalb also hier ein paar Tipps zum Kauf von Wanderstöcken.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Längenverstellbarkeit
Dass ein Skistock mit fester Länge nicht sinnvoll ist, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben. Denn bergauf muss der Stock kürzer sein, weil ja der Boden durch die Steigung sozusagen näher kommt als dies beim Bergabgehen der Fall ist.
Die meisten Stöcke sind 3-teilig. Sie bieten gegenüber 2-teiligen Modellen den Vorteil, dass sie in zusammengeschobener Form kürzer sind und sich leichter verstauen lassen, sei es für eine Kletterstelle am Rucksack oder für den Transport. Aus diesem Grund gibt es sogar bereits 4-teilige Stöcke.

Material
Hier stehen Aluminium und Carbon zur Auswahl. Carbon ist etwas leichter, Aluminium dafür stabiler. Für „Otto-Normal-Wanderer“ reicht Alu sicher aus.

Griffe
Billige Stöcke haben Griffe aus Hartplastik. Mit diesem Material hat man nicht lange Freude, denn es wird schnell warm, die Hände fangen an zu Schwitzen und die Griffe werden rutschig. Sehr viel angenehmer sind Griffe aus Kork. Kork ist weich, saugt Feuchtigkeit gut auf und ist sowohl in warmem als auch im kalten Zustand angenehm zu greifen.
Weicher Kunststoff ist eine andere Alternative. Bei meinem derzeitigen Stock hat sich die obere Schicht jedoch inzwischen gelöst und stellenweise eine leicht klebrige Gummischicht freigelegt.

Für Bergstöcke ist es zudem von Vorteil, wenn der Griff ergonomisch geformt ist, damit das Handgelenk so wenig wie möglich abgekippt wird. Auch eine Griffverlängerung kann nützlich sein, wenn man den Stock öfter mal unterhalb des eigentlichen Griffs anfasst und dann nicht das kalte Metall in der Hand haben möchte.

Federung
Bezüglich der Federung gibt es drei unterschiedliche Varianten. Natürlich sind auch heute noch Stöcke ohne Federung auf dem Markt, die neben den gefederten Modellen stehen. Wer sich beim Kauf noch nicht entscheiden kann, der sollte ein Modell wählen, bei dem die Federung gesperrt werden kann. So kann er nach Lust und Laune oder Untergrund entscheiden, wie sein Stock reagieren soll.

Zubehör
Markenanbieter haben Ersatzteile für ihre Stöcke im Angebot. Sollte sich also beispielsweise die Stockspitze einmal vorzeitig „verabschieden“, kann man einfach eine neue Spitze montieren und muss nicht gleich den ganzen Stock entsorgen. Verliert man einen Teller, gibt es auch hier Ersatz. A propos Teller: Ich finde es wichtig, dass man die Teller je nach Untergrund auf- und abschrauben kann. Dies ist ebenfalls ein Kriterium, das einen hochwertigen Stock von einem Billigmodell unterscheidet. Im Schnee sind Teller sehr hilfreich. Auf unebenen Untergründen bleibt man aber leicht mit dem Teller hängen oder sammelt im Zweifelsfall nur den Matsch darunter an.

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