Welches Ausdauertrainingsgerät ist das Beste?

Rudergerät, Laufband, Crosstrainer, Radtrainer – welches dieser Ausdauertrainingsgeräte ist das Beste? Mit welchem verbraucht man am meisten Energie? Denn immer wieder hört man Aussagen wie “Laufen ist doppelt so effektiv wie Radfahren, d.h. eine halbe Stunde Laufen bringt so viel wie eine Stunde Radfahren”. Stimmt das, und wenn ja, warum ist das so?

Trainingsdauer und -intensität

Wenn man seine Ausdauerfähigkeit wirkungsvoll trainieren möchte, muss man mindestens 30 Minuten aktiv sein. Denn Ausdauer ist ja als die Fähigkeit definiert, eine bestimmte Leistung über eine längere Zeit erbringen zu können. Diese Leistung muss aerob erbracht werden, d.h. die Muskulatur erhält ausreichend Sauerstoff für ihre Arbeit. Am besten ermittelt und überwacht man diese Intensität mit Hilfe eines Pulsmessers.

Vergleichsmöglichkeiten

Als nächstes stellt sich natürlich die Frage, wie man das Training auf den unterschiedlichen Trainingsgeräten sinnvoll vergleichen kann. Es reicht nicht, nur die Trainingsdauer festzulegen und innerhalb dieser Zeit beliebig zu trainieren und den Kalorienverbrauch zu vergleichen. Denn ein solcher Vergleich kann nur hinken. Wenn man überhaupt den Kalorienverbrauch als Messgröße verwenden möchte, muss man bedenken, dass dieser vom Körpergewicht abhängt. Je schwerer der Mensch, desto höher der Kalorienverbrauch.

Und natürlich hat die Intensität einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch. So wie langsames Gehen auch subjektiv weniger anstrengend als schnelles Laufen ist, verhält es sich auch mit dem Energieverbrauch. Aber genau da wird es schon wieder unscharf. Was für einen weniger gut trainierten Menschen schnelles Laufen ist, ist für einen gut Trainierten “nur” lockeres Traben.
Vergleicht man in diversen Tabellen die Unterschiede bei gleicher Sportart in niedriger und höherer Intensität, so stellt man fest, dass die Spannbreite unterschiedlich ist. Während eine Tempoerhöhung beim Schwimmen oder Skilanglauf keine so große Auswirkung auf den Energieverbrauch gibt, sind die Unterschiede beim Laufen oder Radfahren deutlich größer.

Andere Kriterien

Die Sache mit dem Kalorienverbrauch ist also nicht wirklich so ergiebig. Und der Kalorienverbrauch durch die sportliche Betätigung kann ja sowieso nicht das einzige Kriterium sein. Denn wer mit Sport abnehmen möchte, muss sich auch um die Kalorienzufuhr kümmen. Und abgesehen vom Abnehmen gibt es ja noch viele andere Gründe, Ausdauersport zu treiben. Und damit gehen auch Entscheidungskriterien für das eine oder das andere Ausdauertrainingsgerät einher.

Gelenkbelastung: Wer Probleme mit seinen Gelenken hat, ist mit einem Radtrainer oder einem Crosstrainer am besten bedient. Die Bewegungen sind rund und harmonisch. Beim Radtrainer wird das Körpergewicht überwiegend vom Gerät getragen, und beim Crosstrainer entfällt die Aufprallenergie wie beim Laufschritt.

Zu trainierende Muskeln: Wer auf ein Ganzkörpertraining Wert legt, trifft mit einem Rudergerät oder Crosstrainer die richtige Wahl. Denn hier werden Bein- und Rumpfmuskulatur trainiert. Und je mehr Muskeln arbeiten, desto höher auch der Energieverbrauch – um an das Anfangsthema anzuknüpfen. Und gerade für all diejenigen, die einen sitzenden Beruf haben, ist ein ausgleichendes Training der Rumpfmuskulatur sehr wichtig.
Wer allerdings speziell seine Beinmuskulatur trainieren möchte, wird einen Radtrainer oder das Laufband bevorzugen. Das gilt natürlich auch für Sportler, die sich auf das Radfahren oder Laufen spezialisiert haben und dies möglicherweise sogar in Wettkämpfen betreiben. Dann muss dort der Trainingsschwerpunkt liegen.

Sympathie: Bevor man sich ein Ausdauertrainingsgerät kauft, sollte man sich natürlich immer fragen, was einem am meisten Spaß macht. Denn auf dem gewählten Gerät wird man ja in Zukunft einige Zeit verbringen, und es soll nicht bereits nach wenigen Wochen langweilig werden. Wenn sich das Gerät in unterschiedlichen Intensitäten oder mit verschiedenen Trainingsprogrammen betreiben lässt, schafft dies auch Abwechslung im Trainingsalltag.

Was tun?

Der Kalorienverbrauch sollte nicht als Kriterium zur Auswahl eines Ausdauertrainingsgeräts verwendet werden. Wichtig ist, dass das Trainingsgerät zu den individuellen Voraussetzungen und Anforderungen passt. Denn nur dann wird das Training auch wirklich regelmäßig durchgeführt und bringt die erhofften positiven Wirkungen auf Körper und Geist – fernab vom Kalorienzählen.

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2 Kommentare zu „Welches Ausdauertrainingsgerät ist das Beste?“

  • Hallo,

    ein sehr sinnvoller Bericht. Wichtig ist meines Erachtens, dass es Spass macht, das das Gerät Abwechslung bietet und dass möglichst viele Muskelpartien trainiert werden. Der Kolorienverbrauch kommt dann ganz von alleine.

    Leide verfügen sehr viele Geräte heute üBer jede Menge elektronischen Schnickscknack, denn sowie so die wenigsten bedienen können. Aussreicht ann Elektronik ist meines erachtens ein Pulsmessgerät und eine Stoppuhr, der rest ist spielerrei.

    uwe

  • Some sites just do not worry about the information in the aritlces they provide their readers. Well thankfully, this is not one of them. I found the piece occupying and it made sense.

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